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Central European Cooperation in Education (CECE)

Bereits seit dem Jahr 1997 werden in regelmäßigem Abstand Regionalkonferenzen auf Beamt/innenebene zwischen Österreich, Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Slowenien abgehalten. Ziel ist eine enge nachbarstaatliche Kooperation in Bildungsangelegenheiten und, neben der Durchführung konkreter gemeinsamer Projekte, vor allem der Austausch von Expertise und guter Praxis auf Verwaltungsebene in allen Bereichen des lebenslangen Lernens (z.B. Qualitätsentwicklung, Dezentralisierung und Finanzierung von Bildungssystemen, Abschluss des Arbeitsprogramms 2010, Umsetzung des Strategischen Rahmens für die europäische Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung (ET 2020), Kooperation im Hochschul- und Berufsbildungsbereich, Erstellung von nationalen Qualifikationsrahmen, Entwicklung und Implementierung einer LLL Strategie, etc.).

Durch die EU-Erweiterung 2004 und den damit erfolgten Beitritt von Österreichs Nachbarländern erweiterten sich die Bereiche der Zusammenarbeit von der regionalen zunehmend um eine verstärkte inhaltliche und organisatorische Kooperation auf EU-Ebene, insbesondere bei der Umsetzung des EU-Arbeitsprogramms Allgemeine und berufliche Bildung 2010, aber auch etwa bei der Vorbereitung der österreichischen EU-Präsidentschaft 2006. Im Rahmen der CECE hat sich damit über die Jahre eine solide und verlässliche Partnerschaft entwickelt, in der sowohl regionale als auch internationale Fragen der Bildungspolitik diskutiert und in weiterer Folge gemeinsam Wege zur weiteren Verbesserung der Bildungssysteme gesucht werden.

Bereits im Februar 2004 wurde im Rahmen einer Minister/innenkonferenz von AT, HU, SK und SI ein Joint Memorandum of Understanding unterzeichnet und damit die Kooperation auf organisatorischer und inhaltlicher Ebene vertieft und auf eine verbindlichere Basis gestellt.

Nach dem Auslaufen dieses Memorandums wurde 2007 ein weiteres Memorandum of Understanding unterzeichnet, um die Kooperation zwischen den fünf Nachbarländern der Region den veränderten Gegebenheiten anzupassen. Neben einer Neustrukturierung der Zusammenarbeit auf den verschiedenen institutionellen und administrativen Ebenen der CECE-Länder, soll eine Vertiefung des Netzwerks zwischen den CECE-Staaten auch deren Arbeit auf europäischer und internationaler Ebene erleichtern und unterstützen.

Die regelmäßige Durchführung gemeinsamer Konferenzen, Seminare und Expert/innen-Workshops soll dem fortgesetzten „von einander Lernen“ dienen und nicht zuletzt finanzielle Synergien bringen: Gemeinsame Forschungsprojekte und Austausch von Expertise können eine bessere Nutzung der in allen beteiligten Ländern begrenzt vorhandenen Wissensressourcen gewährleisten und neue Lösungsansätze aufzeigen. Dieser Prozess wird im Zuge der Umsetzung des auf Europäischer Ebene beschlossenen neuen strategischen Rahmens bis 2020 fortgeführt.

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Mag. Jürgen Schick
juergen.schick@bmukk.gv.at

Geändert am 29.11.2011

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