Am 25. September 2008 bietet die erste Lange Nacht der Sprachen die Gelegenheit, zahlreiche Sprachen selbst zu erleben. Schnupperkurse, Workshops und Lesungen laden zum Mitmachen und Kennenlernen ein.
Sprachen machen mobil, öffnen Türen für bessere Jobs und bereichern persönliche Begegnungen. Anlässlich der neuen Mitteilung der Europäischen Kommission zur Mehrsprachigkeit und im Rahmen des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs 2008 lädt das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gemeinsam mit Partnerorganisationen am 25. September zur „Langen Nacht der Sprachen“.
Ein Highlight der „Langen Nacht“ ist die „Sprachenbim“ der Wiener Volkshochschulen. Von 18.00 bis ca. 22.30 Uhr können die Fahrgäste während der Fahrt um den Ring in einer historischen Straßenbahn an Mini-Sprachkursen z.B. in Arabisch, Kroatisch, Kurdisch, Tschechisch oder Türkisch teilnehmen und einfache Redewendungen erlernen. Dazu gibt es einen kleinen Sprachführer, kulinarische Kostproben aus aller Welt und eine DJ-Line. Wer möchte, kann dann direkt ins Café Prückel „umsteigen“, wo ab 19:30 Uhr Autorinnen und Autoren aus Serbien, Südkorea und der Ukraine mehrsprachig aus ihren Werken lesen. In der Volkshochschule Brigittenau und am Sprachenzentrum der Universität Wien werden ebenfalls Lesungen, Workshops und Schnupperstunden angeboten. Als besonderes Highlight für Kinder geht am 23., 24. und 26. September der „Sprachenschiff“ an mehreren Wiener Schulen vor Anker.
„Beim Reden kommen die Leut’ z’sam!“, heißt es zu Recht und geredet wird in Wien in einer Vielzahl von Sprachen. Die Lange Nacht der Sprachen bietet die Gelegenheit, weniger bekannte Sprachen, die in der Wiener Nachbarschaft gesprochen werden, kennenzulernen, bei Schnupper-Sprachkursen, Lesungen, Musik und internationalen kulinarischen Kostproben!
Am 18. September 2008 hat die Europäische Kommission die Mitteilung: „Mehrsprachigkeit: Trumpfkarte Europas, aber auch gemeinsame Verpflichtung“ angenommen, in der es um Sprachen im größeren Kontext des sozialen Zusammenhalts und des Wohlstands geht. Die Mitgliedstaaten werden aufgefordert, gemeinsam die Bürgerinnen und Bürger zum Erlernen von Sprachen zu ermuntern und sie dabei zu unterstützen.
Auf der Website www.langenachtdersprachen.at finden Sie das komplette Programm. Interessierte Organisationen können dort auch eigene Aktivitäten zur „Langen Nacht der Sprachen“ ankündigen.
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Martin Pletersek
T +43 1 53120-2345
martin.pletersek@bmukk.gv.at
www.langenachtdersprachen.at
Geändert am 02.10.2008