Information und Wissen über die Lage der Welt, die Fähigkeit, die globalen Zusammenhänge zu verstehen und kritisch zu reflektieren, die Verknüpfung der alltäglichen Gegebenheiten in Österreich mit weltweiten Entwicklungen, die Einsicht in Werthaltungen und die Bereitschaft, sich entwicklungspolitisch zu beteiligen, bilden die Grundkomponenten entwicklungspolitischer Kommunikation und Bildung. Dabei sind die Förderung kultureller Vielfalt und eines Dialogs der Kulturen zentrale Aspekte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA), die ihr Hauptaugenmerk auf die interkulturelle Öffnung der österreichischen Gesellschaft insbesondere in Hinblick auf Artikulation und Partizipation von Menschen aus Entwicklungsländern und OEZA-Partnerländern legt.
Aus Anlass des EU-Jahres des interkulturellen Dialogs im Jahr 2008 werden im Besonderen Vorhaben der Informations-, Bildungs-, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit gefördert, in deren Mittelpunkt die Zusammenhänge zwischen interkulturellen und entwicklungspolitischen Fragestellungen stehen. Aus den Projektbeschreibungen soll deshalb hervorgehen, auf welchem Verständnis von interkulturellem Dialog das jeweilige Projekt ruht und welchen Beitrag es zu seiner Weiterentwicklung leisten möchte. Bevorzugt gefördert werden solche Vorhaben, die sich an bisher wenig angesprochene Zielgruppen wenden und in aktiver Kooperation mit einem Partner von außerhalb des entwicklungspolitischen Bereichs durchgeführt werden.
Einreichfrist: 03.03.2008
Weitere Informationen und Beratung:
T +43 (0)1 90399-311
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Geändert am 26.12.2007