Ausgehend von einer Mitteilung der Europäischen Kommission nahmen die EU-KulturministerInnen am 16. November 2007
die "Europäische Kulturagenda" an, die drei strategische Zielsetzungen verfolgt:
Die Umsetzung der EU-Kulturagenda erfolgt mittels dreijähriger Arbeitspläne des Rates, die Maßnahmen der Kommission und des Rates umfassen. Die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten erfolgt in mehreren EU-Expertengruppen unter Anwendung der "offenen Koordinierungsmethode" (OKM).
Die EU-KulturministerInnen verabschiedeten am 18. November 2010 den neuen EU-Arbeitsplan für Kultur für die Jahre 2011 bis 2014. Der Maßnahmenkatalog, unterteilt in Aktivitäten der Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission, ist breit angelegt. Die meisten Maßnahmen erfolgen unmittelbar im Kulturbereich, bei manchen sind andere Politikbereiche betroffen.
6 Prioritätenbereiche:
A) Kulturelle Vielfalt, interkultureller Dialog und eine für alle zugängliche Kultur
B) Kultur-
und Kreativwirtschaft
C) Kompetenzen und Mobilität
D) Kulturelles Erbe, einschließlich
Mobilität von Sammlungen
E) Kultur und Außenbeziehungen
F) Kulturstatistiken
Als eines der wichtigsten Instrumente des Arbeitsplans soll die „Offene Koordinierungsmethode“ (OKM), eine Arbeitsmethode der EU zur Strukturierung der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten, fortgesetzt werden. Im Vergleich zur Periode 2008-2010 soll es jedoch einige inhaltliche und strukturelle Anpassungen geben.
Im März/April 2011 werden 4 OKM-Expertengruppen zu den Prioritäten A-D eingerichtet. Das BMUKK hat folgende
Expertinnen entsandt:
Ansprechpartnerin im BMUKK:
Mag. Kathrin Kneissel
Leiterin der Abteilung IA/4: EU-Kulturpolitik
T + 43 1
53120-7690
kathrin.kneissel@bmukk.gv.at
Geändert am 18.03.2011