Diese bei den europäischen BürgerInnen äußerst beliebte Aktion wurde 1985 auf Initiative der griechischen Kulturministerin Melina Mercouri ins Leben gerufen. Bis 2004 wurden die Städte durch Abstimmung der KulturministerInnen ausgewählt. Seit 2005 genießt die Veranstaltung den Status einer Gemeinschaftsaktion. Die Ernennung der Kulturhauptstädte erfolgt nun über ein Rotationsprinzip, das sich an der Reihenfolge der EU-Ratsvorsitze orientiert.
Allgemeines Ziel ist es, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten europäischer Kulturen hervorzustellen und einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der BürgerInnen Europas füreinander zu leisten. Das Jahresprogramm verbindet Kunst und Kultur von lokaler, regionaler und nationaler Relevanz mit der europäischen Dimension und präsentiert die vielfältigen Facetten der Stadt einem internationalen Publikum. Darüber hinaus bestehen auch sozioökonomische Wirkungen (z.B. durch Investitionen in Infrastruktur).
Allgemeine Informationen über die Europäischen Kulturhauptstädte sind auf der Website der Europäischen Kommission verfügbar.
Konsultation zur Zukunft der Kulturhauptstädte Europas
Geändert am 19.01.2012