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Konsultation zur Zukunft der Kulturhauptstädte Europas

Die Europäische Kommission hat eine zweiteilige Konsultation zur Zukunft der Kulturhauptstädte Europas durchgeführt, deren derzeitiges Auswahlverfahren bis inklusive 2019 gilt. Eine Online-Konsultation lief bis 12. Jänner 2011. Des Weiteren fand am 2. März 2011 eine öffentliche Anhörung in Brüssel statt. Die Beiträge werden anschließend in einem Bericht der Europäischen Kommission zusammengefasst. Der Vorschlag der Europäischen Kommission wird für 2012 erwartet.

Zur Konsultation: ec.europa.eu/culture/our-programmes-and-actions/doc2966_de.htm

Stellungnahme des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur im Rahmen der Online-Konsultation (pdf, 413 KB)

Vor dem Hintergrund positiver Erfahrungen mit Linz09 wird die Fortsetzung dieser äußerst erfolgreichen und beliebten EU-Auszeichnung nach 2019 befürwortet. Das übergeordnete Ziel, den Reichtum und die Vielfalt der europäischen Kulturen in das Rampenlicht zu rücken und einen Beitrag zum gegenseitigen Verstehen der europäischen BürgerInnen zu leisten, soll beibehalten werden. Zur Vermeidung von Kosten soll das Auswahlverfahren nicht auf einem EU-Wettbewerb basieren. Mittels einer chronologischen Liste gilt es zudem die Teilnahme aller Mitgliedstaaten zu ermöglichen. Die Beteiligung von Drittländern ist durch die Wiedereinführung des „Kulturmonats“ zu ermöglichen. Um mehr Visibilität zu erzeugen, sollte der Titel pro Jahr nur noch an eine Stadt verliehen werden, der seitens der EU wie bisher 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden sollten. Das Jahresprogramm sollte einen starken Fokus auf die zeitgenössische Kunst, Kulturvermittlung, Partizipation und Inklusion legen sowie in eine langfristige Strategie für kulturelle und soziale Entwicklung der Stadt eingebettet werden.

Geändert am 18.03.2011

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