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Europäische Kulturhauptstädte

Diese bei den europäischen BürgerInnen äußerst beliebte Aktion wurde 1985 auf Initiative der damaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri ins Leben gerufen. Bis 2004 wurden die Städte durch Abstimmung der KulturministerInnen ausgewählt. Seit 2005 genießt die Veranstaltung den Status einer Gemeinschaftsaktion. Die Ernennung der Kulturhauptstädte erfolgt nun über ein Rotationsprinzip, das sich an der Reihenfolge der EU-Ratsvorsitze orientiert.

Allgemeines Ziel ist es, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten europäischer Kulturen hervorzustellen und einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Bürger Europas füreinander zu leisten.

Im Zentrum ist stets ein Kulturprogramm, das Kunst und Kultur von lokaler, regionaler und nationaler Relevanz mit der europäischen Dimension verbindet und es vermag, die vielfältigen Facetten der Stadt einem internationalen Publikum zu präsentieren. Darüber hinaus bestehen auch sozioökonomische Wirkungen (z.B. durch Investitionen in Infrastruktur).

Kulturhauptstädte 2010

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Europäische Kulturhauptstädte in Österreich:

Allgemeine Informationen auf der Website der Europäischen Kommission (englisch)

Kulturhauptstädte 2009-2013

2009

2010

2011

2012

2013

Ausblick 2014 bis 2019

Gemäß dem Beschluss 1622/2006/EG sind folgende EU-Mitgliedstaaten zur Nominierung der "Europäischen Kulturhauptstädte" berechtigt:
2014: Schweden, Lettland
2015: Belgien, Tschechische Republik
2016: Spanien, Polen
2017: Dänemark, Zypern
2018: Niederlande, Malta
2019: Italien, Bulgarien

Geändert am 12.03.2010

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