Es ist Aufgabe der berufsbildenden Schulen, den Jugendlichen die nötigen Qualifikationen und Voraussetzungen für die Zukunft in einer globalisierten Welt mitzugeben. Dazu setzt die Sektion Berufsbildung zahlreiche
Eine qualitativ hochwertige Ausbildung an den berufsbildenden Schulen ermöglicht Karrierechancen über die Grenzen unseres Landes hinaus. Internationale Begegnungen und Zusammenarbeit verbessern diese Chancen, da sie den Jugendlichen die Möglichkeit geben
und somit die nötigen Schlüsselqualifkationen für eine erfolgreiche Zukunft zu erwerben.
Neben Schulpartnerschaften, Projekt- oder Intensivsprachwochen, bieten die beiden großen Bildungsprogramme der Europäischen Union Leonardo da Vinci und Sokrates die Möglichkeit zur Teilnahme an internationalen Schulprojekten, Bildungsaufenthalten, Berufspraktika und Fremdsprachenprogrammen.
Europass Berufsbildung: In diesem Dokument werden Auslandspraktika und Ausbildungsaufenthalte in anderen Mitgliedstaaten angeführt. Zukünftige Arbeitgeber können dadurch die Inhalte und erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten der Bewerber besser einschätzen.
Im Rahmen des
Studienbesuchsprogrammes haben Berufsbildungsexperten die
Möglichkeit, bei 3 bis 5tägigen Seminaren Berufsbildungssysteme anderer europäischer Länder kennenzulernen und Kontakte
für eventuelle zukünftige Kooperationen zu knüpfen.
Mitarbeit am Europäischen Forum zur Transparenz
beruflicher Qualifikationen, das von
CEDEFOP betreut wird.
Es gibt zahlreiche Kooperationsabkommen zwischen berufsbildenden höheren Schulen in Österreich und Fachhochschulen in Deutschland bzw. Universitäten im Vereinigten Königreich, die ein verkürztes Studium für BHS-Absolventen vorsehen.
Erfolgreiche Teilnahme an der Aktion "Europasiegel für innovative Sprachenprojekte"
Zusammenarbeit mit ausländischen Prüfungszentren für internationale Fremdsprachenzertifikate:
Lehrer, Lehrlinge und Schüler beteiligen sich an Projekten, Wettbewerben und Veranstaltungen zu Schwerpunktthemen des Europarates zur Förderung von Toleranz, Demokratie, Kulturbewusstsein und Fremdsprachenlernen (z.B. "Europa in der Schule", "Common European Framework", "Language Portfolio", „Europäisches Jahr der Sprachen"). Lehrer aus Österreich können durch das CDCC-Programm des Europarates an Fortbildungsveranstaltungen im europäischen Ausland teilnehmen.
Einige Handelsakademien bilden mit mehr als 3.000 UNESCO-Schulen in über 100 Ländern ein Netz zu den Themen
Menschenrechte, Internationalisierung, neue Medien, Welt(kultur)erbe und Umweltschutz.
Österreich
beteiligt sich aktiv an zahlreichen internationalen Studien der OECD zu verschiedenen Themen der Bildungsforschung
Die Neuorientierung der Berufsbildung ist eines der wichtigsten Anliegen der zentral- und süd/osteuropäischen Staaten. Ein gutes Berufsbildungssystem wirkt sich auch positiv auf das wirtschafliche und soziale Umfeld aus und leistet einen wichtigen Beitrag zu Demokratie und Frieden. In Zusammenarbeit mit der European Training Foundation (ETF) und dem Verein Kulturkontakt unterstützt die Sektion Berufsbildung Projekte zur Förderung dieser Entwicklung. Die Betreuung österreichischer Kooperationsprojekte erfolgt durch die Beauftragten für Bildungskooperation, die vom Bildungsministerium entsandt werden.
Aufbau von Übungsfirmenzentralen und Einbindung in das internationale Übungsfirmennetz in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Übungsfirmenzentrale ACT
In Minas Gerais, dem zweitgrößten Bundesstaat Brasiliens, wurden kaufmännische Schulen nach dem Muster der österreichischen Handelsakademien eingerichtet. Als Vorbild für die erste kaufmännische Schule in Belo Horizonte, die Escola Técnica de Formação Gerencial Sebrae MG, diente die zweisprachige Bundeshandelsakademie in Klagenfurt. Aufgrund des großen Erfolgs und des starken Interesses bei zukünftigen Schülern wurden in Minas Gerais bereits mehr als 20 Schulen dieser Art eingerichtet.
Expertenaustauschprogramm als Basis für gemeinsame Projekte im berufsbildenden
Bereich
Ein Memorandum of Agreement mit der Provinz Kanton in Südchina zur Förderung der
Berufsbildungskooperation wurde im Mai 2001 unterzeichnet.
E-Mail: berufsbildung@bmukk.gv.at
bei konkreten Fragen:
reinhard.noebauer@bmukk.gv.at
Geändert am 11.09.2008