Der Beitrag der Minderheiten zum Namengut Österreichs
Vortrag: Dr. Heinz-Dieter Pohl

Veranstaltende Institution
Kulturreferat der Stadtgemeinde Bleiburg/Pliberk, MePZ/Gemischter Chor Podjuna, MoPZ/Männerchor Kralj Matjaz

Homepage der veranstaltenden Institution
www.bleiburg.at; www.kraljmatjaz.at

Kurzbeschreibung
Die österreichischen Sprachlandschaften sind das Ergebnis des Einströmens germanischer und slawischer Stämme nach dem Untergang des Weströmischen Reiches in keineswegs menschenleeres Land, was im frühen Mittelalter zu einer sehr heterogenen und polyglotten Bevölkerung geführt hat. Schließlich hat sich im Süden und Osten zunächst das Alpenslawische oder besser "Karantanische" (eine frühslowenische Varietät) einerseits und dann das (germanische) Bairische andererseits als Landessprachen durchgesetzt; das Romanische konnte sich im Westen noch längere Zeit halten. Das Bairische, Teil des deutschen Sprachgebietes (die Baiern selbst sind im Zuge der fränkischen Machtergreifung im alpinen Raum auf Grund einer Ethnogenese aus Germanen, Keltoromanen und einiger Restgruppen hervorgegangen) breitete sich im Laufe der Jahrhunderte immer mehr auf Kosten des Slawischen aus, während das "Karantanische" in die slowenische Glottogenese einbezogen wurde und das Slowenische selbst sich nur im Süden des Landes, vornehmlich im Unteren Gail- sowie im Rosen- und Jauntal, behaupten konnte. - Im Vortrag wird ein Querschnitt durch die Kärntner Namenlandschaft mit Beispielen aus den einzelnen Sprachschichten (voreinzelsprachlich bzw. vorrömisch, romanisch, slawisch bzw. slowenisch, bairisch, modernes Deutsch) geboten sowie ein Vergleich mit dem Burgenland versucht.

Datum und Uhrzeit
20. 9. 2010, 19.30 - 22.00

Veranstaltungsort
Kulturni dom Pliberk-Bleiburg

Adresse der Veranstaltung
Völkermarkter Straße 10
9150 Bleiburg/Pliberk

Teilnahme
offener Personenkreis

Kontaktperson für weitere Informationen
Kulturreferent der Stadtgemeinde Bleiburg/Pliberk
Georg (Jurij) Mandl
Loibach/Libuce 48
9150 Bleiburg/Pliberk
T +43 664 1818613
jurij.mandl@aon.at

barrierefrei
ja

Geändert am 10.09.2010

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