Der Beitrag der Minderheiten zum Namengut Österreichs

Veranstaltende Institution
SPD/Slowenischer Kulturverein Danica, Sentprimoz/St. Primus; SPD/Slowenischer Kulturverein Vinko Poljanec, Skocjan/St. Kanzian; GWL Skocjan/St.Kanzian

Homepage der veranstaltenden Institution
www.danica.at

Kurzbeschreibung
Die österreichischen Sprachlandschaften sind das Ergebnis des Einströmens germanischer und slawischer Stämme nach dem Untergang des Weströmischen Reiches in keineswegs menschenleeres Land, was im frühen Mittelalter zu einer sehr heterogenen und polyglotten Bevölkerung geführt hat. Schließlich hat sich im Süden und Osten zunächst das Alpenslawische oder besser "Karantanische" (eine frühslowenische Varietät) einerseits und dann das (germanische) Bairische andererseits als Landessprachen durchgesetzt; das Romanische konnte sich im Westen noch längere Zeit halten. Das Bairische, Teil des deutschen Sprachgebietes (die Baiern selbst sind im Zuge der fränkischen Machtergreifung im alpinen Raum auf Grund einer Ethnogenese aus Germanen, Keltoromanen und einiger Restgruppen hervorgegangen) breitete sich im Laufe der Jahrhunderte immer mehr auf Kosten des Slawischen aus, während das "Karantanische" in die slowenische Glottogenese einbezogen wurde und das Slowenische selbst sich nur im Süden des Landes, vornehmlich im Unteren Gail- sowie im Rosen- und Jauntal, behaupten konnte. - Im Vortrag wird ein Querschnitt durch die Kärntner Namenlandschaft mit Beispielen aus den einzelnen Sprachschichten (voreinzelsprachlich bzw. vorrömisch, romanisch, slawisch bzw. slowenisch, bairisch, modernes Deutsch) geboten sowie ein Vergleich mit dem Burgenland versucht.

Datum und Uhrzeit
21.09.2010, 19.30-22:00

Veranstaltungsort
Kulturni dom Danica

Adresse der Veranstaltung
9123 St. Primus/Sentprimoz 44

Teilnahme
offener Personenkreis

Kontaktperson für weitere Informationen
Vorsitzende / predsednica Sonja Hribar-Marko
office@danica.at (sonja.hribar-marko@gmx.at)
T +43 664 1817719

barrierefrei
ja

Geändert am 15.09.2010

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