Museumspolitische Initiative

Arbeitskreis 1: Staatliche Museumspolitik zwischen Autonomie und Zentralismus - 14.01.08

Themen

Grundlage dieses Arbeitskreises ist die Verantwortung des Bundes als Eigentümer der in verschiedenen Häusern bestehenden Sammlungen („Sammlung Österreich“). Die wesentlichen Fragen konzentrieren sich daher auf Zielrichtung, Form und Umfang der damit verbundenen Aufgaben im Verhältnis zwischen Bund, Ministerien und Bundesmuseen. Dies schließt vor allem die Gestaltung, Kontrolle und Entwicklung der mit der Verwaltung dieses Eigentums befassten Organe, Institutionen und Organisationen ein.

1. Bedarf es staatlicher Museumspolitik? Wenn ja, welche wesentlichen Ziele und Aufgaben sollte diese umfassen?

a. bezogen auf Bundesmuseen
b. gesamtösterreichisch

2. Bedarf es einer Gesamtvision für die Bundesmuseen, museumspolitischer Leitlinien, eines beide Seitenverpflichtenden mittel- und langfristigen Masterplans?

a. wenn ja, was sind die wesentlichen Eckpunkte einer solchen Gesamtvision und wie erfolgt deren Entwicklung
b. wenn nein, was sind die dafür wesentlichen Argumente

3. In welchem institutionellen bzw. personellen Rahmen soll die Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung museumspolitischer Leitlinien und Strategien sowie die Prüfung der für die Bundesmuseen relevanten Gesetze und Verordnungen (einschließlich Museumsordnungen) auf ihre Tauglichkeit bzw. ihre Übereinstimmung mit den realen Verhältnissen erfolgen?

a. Strategieteam im Ministerium (themenspezifisch unterstützt durch Fachleute)?
b. Bundesmuseen?
c. Externe Expertengruppe?
d. „Museumsinstitut“ oder andere zu gründende oder bereits bestehende Fachinstitution?

4. Nach welchen Kriterien sind die Aufgaben des Ministeriums und der Bundesmuseen abzugrenzen?

Impulsgeber für den Arbeitskreis waren Dr. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, und Dr. Branislava Andjelkovic, Direktorin des Museum of Contemporary Art Belgrad.

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Geändert am 30.08.2010

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