Lapse, Marionette
C-Print, 68x69 cm, 2007
© Anja
Ronacher, BMUKK
Die Arbeiten von Anja Ronacher sind zwischen Tanz, Theater, Fotografie und Video angesiedelt. Sie liegen an der Schnittstelle von bildender Kunst und Theater und untersuchen das Verhältnis von fotografischem Bild, filmischem Bild und Performance. Sie verwendet Strategien der Regie im Theater und wendet sie im Cinematografischen und Fotografischen an. So entsteht ein Hybrid, zwischen Theater und Bildender Kunst. In ihrem Spiel sind die Spieler sonderbar gelassen, ihre Körper skulptural inszeniert. Es entsteht das skulpturale Bild eines Menschen in einer Verfremdung der alltäglichen Realität. In der Nachfolge Brechtscher Konzeption findet Verfremdung im Spiel statt. Der erzählerische Raum wird innerhalb einer Minimalhandlung und Minimalzeit geöffnet.
Anja Ronacher, *1979 Salzburg, Universität für Angewandte Kunst Wien, Royal College of Art London, 2008 „(Anti)Realism“ Guangzhou, 2007 „Failure“ Krakau, 2006 „1 Bild Cafe Cult#26“ Künstlerhaus Salzburg, lebt und arbeitet in Wien
Geändert am 27.09.2010