Am 24. Jänner 2012 wurden in der Hofburg die Österreichischen Kunstpreise 2011 vergeben. Bundesministerin Dr. Claudia Schmied hat die Auszeichnungen gemeinsam mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer überreicht. Der Journalist und Moderator Christian Ankowitsch führte durch den Abend. Die Festrede hielt die deutsche Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff.
Hier finden Sie die Aufzeichnung des Video-Streams der Veranstaltung.
Der Österreichische Kunstpreis wird etablierten Künstlerinnen und Künstlern für ihr Gesamtwerk zuerkannt und jährlich vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vergeben. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch unabhängige Expertenjurys; eine Bewerbung ist nicht möglich.
Im Jahr 2011 wurde der Österreichische Kunstpreis in sechs Sparten verliehen:
Österreichischer Kunstpreis – Bildende Kunst
Walter Vopava
Jury: Mag. Iris Andraschek, Univ.-Prof. Mag. Constanze Ruhm,
Mag. Florian Steininger
Österreichischer Kunstpreis – Film
Barbara Reumüller
Jury: Mag. Barbara Pichler, Arash T. Riahi, Ralph Wieser
Österreichischer Kunstpreis – Künstlerische Fotografie
Michaela Moscouw
Jury: Michael Mauracher, Prof.
Gabriele Rothemann, Martin Vesely
Österreichischer Kunstpreis – Literatur
Franz Schuh
Jury: Univ.-Prof. Dr. Konstanze Fliedl, Dr. Jochen Jung, Mag.
Erika Kronabitter
Österreichischer Kunstpreis – Musik
Gerd Kühr
Jury: Prof. Dr. h. c. KS Brigitte Fassbaender, Mag. Johannes
Kretz, Mag. Hanne Muthspiel-Payer, Nikolaus Pont, Mag. Ines Reiger
Österreichischer Kunstpreis – Video- und Medienkunst
Robert Adrian
Jury: Mag. Reinhard Braun, Dr. Margarete
Jahrmann, Prof. Dr. Christa Sommerer
Walter Vopava © Galerie 422_Otto Johannes Adler
Geboren 1948 in Wien, lebt und arbeitet in Wien und Berlin, Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien (Prof. Max Melcher).
Einzelausstellungen (Auswahl)
2011 Kunsthalle Krems; Walter Vopava/Michael
Kienzer, Galerie 422, Gmunden
2010 Barockschlössl, Kunstverein Mistelbach
2009 Walter
Vopava. Neue Arbeiten, Galerie Amer Abbas, Wien
2007 Franz Graf/Walter Vopava, Galerie 422, Gmunden
2005 Arthur Salner/Walter Vopava, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck
2004
Galerie im Schloss Porcia, Spittal an der Drau; Galerie 422, Gmunden
2003 Black Dragon Society,
Salzburg
2002 apero, Kunstverein Kärnten, Künstlerhaus Klagenfurt; Factory/Kunsthalle Krems; Black
Dragon Society, Wien
2000 Galerie Menotti, Baden bei Wien
1999 Tone Fink/Walter Vopava,
Museum Moderner Kunst, Stiftung Wörlen, Passau
1998 Künstlerhaus Klagenfurt; Galerie der Stadt Wels
1997 Galerie an der Brücke, Lienz
1996 Galerie Eugen Lendl, Graz
1995
Galerie Menotti, Baden bei Wien
1994 Galerie Fortlaan 17, Gent; Wiener Secession
1992
Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz; Kärntner Landesgalerie, Klagenfurt
1991 Galerie Fortlaan
17, Gent; Galerie Hubert Winter, Wien (mit Herwig Kempinger)
1990 Galerie Stadtpark, Krems; Walter
Vopava. Strukturen der Sensibilität, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
1989 Galerie Steinek,
Wien; Galleria Torbandena, Triest; Niederösterreichische Gesellschaft für Kunst und Kultur, Frauenbad, Baden bei Wien;
Galerie Fortlaan 17, Gent
1987 Galerie Steinek, Wien; Galerie Eugen Lendl, Graz
1985
Galerie Steinek, Wien
1983 Galerie Steinek, Wien
1982 Galerie Lang, Wien; Centro La
Cappella, Triest
1981 Galerie Maerz, Linz
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2011 Die 80er: Neue Malerei – Collected #1, Bank
Austria Kunstforum, Wien; Realität und Abstraktion I. Figurative und expressive Konzepte von 1980 bis heute, Museum
Liaunig, Neuhaus
2010 Gallerist’s Choice, Wiener Art Foundation; Malerei: Prozess und Expansion. Von
den 1950er Jahren bis heute, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
2009 best of lentos, Lentos
Kunstmuseum Linz
2008 Monet – Kandinsky – Rothko und die Folgen. Wege der abstrakten Malerei, Bank
Austria Kunstforum, Wien; Langs 80er, Galerie Lang, Wien
2007 30, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman,
Innsbruck; … und immer fehlt mir was, und das quält mich, Werkstadt Graz
2006 Abstract Papers, Bank
Austria Kunstforum, Wien; genuine happiness, Galerie Amer Abbas, Wien
2005 Freiraum Malerei.
Österreichische Positionen, Schloss Ulmerfeld, Amstetten; China retour. Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Gunter Damisch,
Hubert Scheibl, Walter Vopava, Otto Zitko, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien; Neue abstrakte Malerei aus
Österreich, Shanghai Art Museum; National Art Museum of China, Peking; Shaanxi Art Museum, Xian und Guangdong Museum of
Art, Guangzhou
2004 Neue Wilde. Eine Entwicklung, Sammlung Essl, Klosterneuburg
2003 30
Jahre Galerie im Traklhaus, Teil I. 1973–1982, Salzburg
2002 Papers, Galerie Eugen Lendl, Graz
2001 Paper, Galerie Fortlaan 17, Gent
2000 pittura austriae. Positionen aus Österreich
II/III, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck und Kunstforum beim Rathaus, Hallein
1998
Walter Vopava. Austria, 7th International Cairo Biennale, Kairo
1996 Österreichische Blickpunkte,
Galerie Fortlaan 17, Gent; Malerei nach 1980, Hugh Lane Municipal Gallery of Modern Art, Dublin; Kunst aus Österreich
1896–1996, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
1995 Maler in der
Nivea-Halle, München; „On peut bien sûr tout changer“. Art autrichien 1960–1995, Ecole d’architecture de Normandie,
Rouen
1994 Galerie Fortlaan 17, Gent; Galerie Pfefferle, München
1991 Sensualité,
Sensibilité, Purisme. Aspects de l’art autrichien depuis 1980, Couvent des Cordeliers, Paris
1990 Kunst
der 80er Jahre aus der Sammlung der Neuen Galerie, Graz; Vision Wien, Galerie van Esch, Eindhoven
1989
Wien–Wien 1960–1990, Museum moderner Kunst, Bozen; Aus Grazer Sammlungen, Grazer Kunstverein; Kunst der letzten zehn
Jahre, Museum moderner Kunst, Wien; Aus dem Zusammenhang, Nationalmuseum, Belgrad; Museum moderner Kunst, Skopje und
Moderna galerija, Ljubljana
1988 Frauenbad, Baden bei Wien; Neue Galerie der Stadt Linz
1987 MAERZ, Wiener Secession
1986 Fészek Galéria, Budapest; Wiener Künstler in Zürich,
Strauhof, Zürich
1985 Austria Ferix, Galleria Torbandena, Triest
Preise (Auswahl)
2011 Österreichischer Kunstpreis, Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur
1999 Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst; Würdigungspreis für Bildende
Kunst des Landes Niederösterreich
Barbara Reumüller © Daschner
Geboren 1964 in Innsbruck, lebt und arbeitet in Wien, Studium der Anglistik/ Amerikanistik und Italianistik an der Universität Innsbruck, Abschluss 1988. Universitätslehrgang Kulturmanagement, Universität Linz, Abschluss 1995; 20 Jahre Erfahrung im Filmbereich in verschiedenen Kontexten (Kinderfilmfestival, Österreichisches Filmmuseum, Viennale), Beratung und Organisationsentwicklung sowie publizistische Arbeit, Vorträge, Moderationen und (inter)nationale Jurytätigkeit, zahlreiche Veranstaltungen, Filmreihen, Premieren u. v. m., Schwerpunkt Gender, Identitätsentwürfe und Queer Cinema; Gründerin und Leiterin des Queer Film Festivals identities in Wien sowie des dazugehörigen Filmverleihs und -vertriebs.
Im Jahr 1994 gegründet, hat sich identities mittlerweile mit vier Festivalkinos als der zweitgrößte internationale Film-Event in Wien positioniert. Gleichzeitig ist es das einzige Queer Film Festival Österreichs, (inter)national bestens bekannt und für sein avanciertes Filmprogramm geschätzt. Das Festival zeichnet sich durch ein qualitativ herausragendes Programm aus, bringt weltweit gefeiertes und ausgezeichnetes Queer Cinema nach Österreich und ergänzt es mit außergewöhnlichen Spezialprogrammen und Tributes.
Preise
2011 Österreichischer Kunstpreis, Bundesministerium für Unterricht, Kunst
und Kultur
Michaela Moscouw_ Größe M. M.,
2011, Seitenansicht, 40 x 25 cm
Geboren 1961 in Wien, lebt und arbeitet in Wien, 1976–1981 Ausbildung an der Grafischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt, Mitbegründerin und Mitarbeiterin (1983–1993) der Fotogalerie Wien, seit 1983 freie Fotografin, seit 2007 Videofilme.
Ausstellungen (Auswahl)
2012 Michaela Moscouw, Ve.Sch, Wien
2011 30 Jahre Fotogalerie Wien, Fotogalerie Wien
2010 The Poetics of Life, Galerie Dana
Charkasi, Wien; In den Straßen… Performatives/Sound/Aktion, Ve.Sch, Wien
2009 Performance I, Identität
und Inszenierungsstrategien, Fotogalerie Wien
2008 MATRIX. Geschlechter | Verhältnisse | Revisionen,
MUSA Museum auf Abruf, Wien
2007 21 Positions, Austrian Cultural Forum, New York
2006
Österreichische Kunst am oberen Tassenrand, IKOB – Museum für zeitgenössische Kunst Eupen
2005
Simultan. Zwei Sammlungen österreichischer Fotografie, Art Club, Wien/Museum der Moderne, Salzburg; Der soziographische
Blick 11. Michaela Moscouw, Kunstraum Innsbruck
2004 Gegen-Positionen. Künstlerinnen in Österreich
1960–2000, Museum Moderner Kunst – Stiftung Wörlen, Passau
2003 Mimosen-Rosen-Herbstzeitlosen.
Künstlerinnen. Positionen 1945 bis heute, Kunsthalle Krems; Selbst und Andere. Das Bildnis in der Kunst nach 1960,
Museum der Moderne Salzburg Rupertinum
2001 Der ephemere Körper, Kunstraum Palais Porcia, Wien
2000 Körper I – Fotografie und Video, Fotogalerie Wien
1999 Fotogene. Ein
Rohstoffprojekt, Kunsthalle.tmpSteyr; Iconomanie – Rencontres Internationales de la Photographie, Arles
1998 Close Echoes, Kunsthalle Krems; Offene Grenzen, Künstlerwerkstatt Lothringerstraße,
München/Galerie Fotohof, Salzburg
1997 Ich ist ein Anderer. Körper – Identität – Gesellschaft,
steirischer herbst 97, Kulturhaus der Stadt Graz; Una Visión real. Eine reale Vision, Galleria Sagittaria,
Pordenone/Centro de la Imagen, Ciudad de México/Künstlerhaus Wien; Austauschausstellung: Fotogalerie Wien – Galerie
Fotomania Rotterdam, Teil II, Fotogalerie Wien
1996 Fotografien zur österreichischen Geschichte, Forum
Schloss Wolkersdorf; Antagonismes. 30 Ans de Photographie Autrichienne 1960-1990, Centre National d‘Art Contemporain
Grenoble
1995 Michaela Moscouw. Modern Classics, Galerie bois, Wien; Fisch und Fleisch, Kunsthalle
Krems
1993 Michaela Moscouw, Galerie Fotohof, Salzburg
1989 Michaela Moscouw, Wiener
Secession
1988 Questioning Europe, Fotobiennale Rotterdam
1987 Fotografie in
Österreich, Museum Folkwang, Essen
Preise (Auswahl)
2011 Österreichischer Kunstpreis, Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur
1997 Förderungspreis für Künstlerische Fotografie, Bundeskanzleramt
Filme
MOSCOUW, Regie: Joerg Burger, 2001, 35 mm (1:1,66); 20min
Franz Schuh © Heribert Corn
Geboren 1947 in Wien, lebt und arbeitet in Wien, Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik, 1976–1980 Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung, bis 1993 Redakteur der Zeitschrift Wespennest, derzeit Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und Kolumnist für Zeitschriften und Rundfunkstationen.
Publikationen (Auswahl)
Der Krückenkaktus. Erinnerungen an die Liebe, die
Kunst und den Tod, Paul Zsolnay Verlag 2011
Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst, Paul Zsolnay
Verlag 2008
Hilfe! Ein Versuch zur Güte, Styria Premium 2007
Schwere Vorwürfe,
schmutzige Wäsche, Paul Zsolnay Verlag 2006
Schreibkräfte. Über Literatur, Glück und Unglück, DuMont
Verlag 2000
Der Stadtrat. Eine Idylle, Ritter Verlag 1995
Das phantasierte Exil.
Essays, Ritter Verlag 1991
Liebe, Macht und Heiterkeit. Essays, Ritter Verlag 1985
Preise (Auswahl)
2011 Österreichischer Kunstpreis, Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur
2009 Tractatus – Essay-Preis des Philosophicum Lech
2006
Preis der Leipziger Buchmesse; Medienpreis Davos
2000 Jean-Améry-Preis
1987 Preis der
Stadt Wien für Publizistik
1985 Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik, Bundesministerium
für Unterricht, Kunst und Sport
Gerd Kühr © Peter Strobl
Geboren 1952 in Maria Luggau/Kärnten, Akkordeonunterricht ab 1960, erste Kompositionsversuche bereits
im Volksschulalter, ab 1964 Klavierunterricht, 1968–1972 Studium Klavier und Musiktheorie am Landeskonservatorium
Klagenfurt, ab 1972 Geschichtsstudium an der Universität Salzburg und Studium der Musikpädagogik an der Musikhochschule
Mozarteum. Hinzu kamen 1974–1978 Dirigieren bei Gerhard Wimberger und 1976–1979 Komposition bei Josef Friedrich
Doppelbauer sowie Dirigierkurse bei Hans Swarowsky. Nach Abschluss seiner Studien als Magister phil. 1978 in
Musikerziehung und für das Lehramt Geschichte übersiedelte er 1979 nach Köln und wirkte an Musikschulen in
Rheinbach/Bonn und Dormagen als Chor- und Orchesterleiter sowie als Musikdozent an der Kölner Fachschule für
Sozialpädagogik. 1980–1983 Kompositionsstudium bei Hans Werner Henze an der Kölner Musikhochschule. 1981–1984 arbeitete
er als Korrepetitor am Kölner, 1984–1986 am Grazer Opernhaus. Eine freundschaftliche Verbindung mit Henze setzte sich
in regelmäßiger Zusammenarbeit fort (Mürztaler Musikwerkstatt 1981–1983, gemeinsame Arbeit an der Filmmusik zu Volker
Schlöndorffs Proust-Adaption Eine Liebe von Swann 1983, Jugendmusikfest Deutschlandsberg 1984–1986, Wiener Fassung von
Henzes Orpheus-Ballett 1986). Künstlerische und persönliche Wertschätzung verbindet Kühr auch mit Sergiu Celibidache,
bei dem er Dirigierkurse in Trier und München absolvierte.
1985–1994 Lehrbeauftragter an der
Musikhochschule Graz für Gehörbildung und Musiktheorie. 1988–1990 Lehrbeauftragter für Tonsatz am Institut für
Musikwissenschaft der Universität Graz, 1992–1994 Gastprofessor für Komposition an der Hochschule für Musik und
darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg. Seit 1994 unterrichtet Gerd Kühr Komposition und Musiktheorie an der
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, seit 1995 als ordentlicher Universitätsprofessor.
Sein internationaler Durchbruch war die Uraufführung der Oper Stallerhof (Libretto von Franz Xaver
Kroetz) 1988 bei der 1. Münchener Biennale (weitere Inszenierungen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz). 1992
präsentierte Wien Modern mehrere seiner Werke im Rahmen des Programmteils Vertreter der jungen Generation. Im Jahr 1999
folgte die Oper Tod und Teufel (Libretto von Peter Turrini) am Opernhaus Graz. Weitere Höhepunkte seines musikalischen
Schaffens waren zwei Porträtkonzerte in der Reihe Next Generation bei den Salzburger Festspielen 2000, sein Wirken als
Composer in Residence beim Wiener Concert-Verein (Kammerorchester der Wiener Symphoniker) 2001/2002, eine Personale
beim Festival styriarte 2003 und das Gerd Kühr-Projekt (Eröffnungskonzert im Programmteil musikprotokoll/steirischer
herbst) 2005. Weitere Uraufführungen u.a. 2006 im Wiener Musikverein Movimenti für Violine und Orchester, Stop the
Piano bei den Salzburger Festspielen, 2008 Magnificat-Vertonung in München, 2009 im Wiener Konzerthaus reihenweise –
ein Kompositionsauftrag des Ensembles die reihe, 2010 Laute(r) Röhren (Auftragswerk des kunsthauses muerz) in
Mürzzuschlag und 2011 Música Pura (Auftragswerk der Sammlung Essl für Wien Modern 2011). Überdies schuf Gerd Kühr
Auftragswerke (für Orchester, Ensemble, Kammermusik, Chor), die u.a. bei Wien Modern, dem Almeida Festival, dem
Huddersfield Festival, dem steirischen herbst, bei musica viva und den Bregenzer Festspielen aufgeführt wurden.
Künstlerische Zusammenarbeit mit zahlreichen namhaften internationalen Ensembles und Solisten wie z. B. mit Ensemble
Modern, ensemble xx. jahrhundert, Klangforum Wien, RSO Frankfurt, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, RSO
Wien, Arnold Schoenberg Chor, Ulf Schirmer, Bertrand de Billy, HK Gruber, Dennis Russell Davis, Friedrich Cerha, Lothar
Zagrosek, Arturo Tamayo, Heinrich Schiff, Florian Kitt und Markus Hinterhäuser. Auch als Dirigent hat Gerd Kühr sowohl
in Österreich als auch im Ausland zahlreiche Konzerte geleitet.
Preise (Auswahl)
2011 Österreichischer Kunstpreis, Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur
2004 Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien
1996
Würdigungspreis des Landes Kärnten
1995 Förderpreis der Ernst von Siemens Stiftung München
1990 Förderungspreis für Musik, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Sport
1979
Förderungspreis für Musik des Landes Kärnten
Robert Adrian
Geboren 1935 in Toronto, lebt und arbeitet seit 1972 in Wien.
Mit seinen
Installationen, Bildern, Skulpturen und Telekommunikationsprojekten war Robert Adrian bei der Biennale von Venedig
(1980 und 1986), bei der Biennale von Sydney (1986) und zahlreichen anderen internationalen Ausstellungen vertreten.
Mit der Theorie und Praxis der Kunst in neuen und alten Kommunikationstechnologien beschäftigt sich Robert Adrian seit
1979.
Einzelausstellungen (Auswahl)
2007 Galerie Grita Insam, Wien
2003 Farben, Fluss, Schloss Wolkersdorf
2001 Kunsthalle Wien
1990
Robert Adrian X. Picassos Auge, Generali Foundation, Wien
1988 Galerie René Blouin, Montréal
1985 49th Parallel Gallery, New York
1984 Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
1983 Centre Culturel Canadien, Paris
1982 Frankfurter Kunstverein, Frankfurt/Main
1980 Galerie Grita Insam, Wien; Galerie Krinzinger, Innsbruck
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2010 Changing Channels – Kunst und
Fernsehen 1963–1987, MUMOK, Wien
2009 Nam June Paik Art Center Prize, Ausstellung der Preisträger, Nam
June Paik Art Center, Seoul
2006 Waves, Lettisches National Museum für Kunst, Riga und HMKV (Hartware
MedienKunstVerein), Dortmund
2003 Wings of Art – Motiv Flugzeug, Kunsthalle Darmstadt und Ludwig Forum,
Aachen
2002 Radiation – An Installation for Short Wave Radio, Technisches Museum, Zagreb
2001 ArtCité, Quand Montréal deviant Musée, Montréal
2000 Re-Play. Anfänge
internationaler Medienkunst in Österreich, Generali Foundation, Wien
1999 El Espacio del Sonido, Koldo
Mitxelena, San Sebastián
1994 Transluscent Writings, Neuberger Museum of the Arts, Purchase, N.Y.
1989 Ressource Kunst, Künstlerhaus Bethanien, Berlin und Mücsarnok, Budapest
1987
Stations, Centre International d‘Art Contemporain, Montréal
1986 Biennale di Venezia (Laboratorio
Ubiqua); 8th Biennale of Sydney; Prospect ’86, Schirn Kunsthalle, Frankfurt/Main; Lichtjahre, Künstlerhaus Wien
1985 Aurora Borealis, Centre International d‘Art Contemporain, Montréal
1984 An
International Survey of Recent Painting and Sculpture, Museum of Modern Art, New York
1981
Enciclopedia, Museo Civica, Modena
1980 Biennale di Venezia (Aperto 80)
Preise (Auswahl)
2011 Österreichischer Kunstpreis, Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur
2009 Nam June Paik Center Prize
1993 Preis der Stadt Wien
– Projektkunst
Geändert am 01.02.2012