Die diesjährigen PreisträgerInnen des "outstanding artist awards" stehen fest. Die vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vergebenen Preise für Nachwuchskulturschaffende wurden am 30. September von Kunstministerin Dr. Claudia Schmied im Wiener RadioKulturhaus verliehen.
Die "outstanding artist awards" werden jährlich für herausragende Leistungen in den Sparten Bildende Kunst, Film, Künstlerische Fotografie, Literatur, Mode, Musik, Darstellende Kunst und Video- und Medienkunst an Künstlerinnen und Künstler der jüngeren und mittleren Generation vergeben. Bereits zum zweiten Mal werden heuer zusätzlich Projekte aus dem Bereich Interkultureller Dialog und Frauenkultur ausgezeichnet. Generell werden Kunstschaffende ausgezeichnet, die bereits ein aussagekräftiges Oeuvre vorweisen können und deren Arbeiten von künstlerisch überregionaler Bedeutung sind. Unabhängige Jurys und Beiräte wählen die PreisträgerInnen. Die Findungen erfolgen nach Ausschreibungen, jedoch bilden die Sparten Literatur, Film und Darstellende Kunst die Ausnahmen, hier werden die Vorschläge aus dem Kreis der Jurys eingebracht. Die Dotation des Preisgeldes beträgt 8.000 Euro – mit Ausnahme des Modepreises, der aus einem einjährigen Arbeitsstipendium in Verbindung mit einem Praktikum in einem internationalen Modehaus besteht.
Foto: Lukas Gansterer
"Die Jury traf ihre Entscheidung aufgrund der augenscheinlich klaren Vorstellung des Designers von seiner eigenen Linie, Handschrift und Strategie. Er ist unglaublich kreativ und hat trotz seines jungen Alters und der gerade erst abgeschlossenen Ausbildung bereits einen ganz eigenen Stil entwickelt. Darüber hinaus verfügt er über ein bemerkenswertes Gefühl für die Harmonie von Farben und Formen. All dies trifft noch auf eine perfekte Verarbeitung. George Bezhanishvili ist ein Ausnahmetalent und verspricht, seine Begabungen durch das einjährige Arbeitsstipendium durch wertvolle praktische Erfahrungen noch ideal ergänzen zu können." (Statement der Jury)
Jury: Elke Bernaers, Ulrike Moeslinger, Marios Schwab, Carlo Wijnands
Juryleitung: Andreas
Oberkanins, Unit F
Geboren 1987 in Tbilisi, Georgien, 2002-2004 College of Fine Arts, Tbilisi, Georgien, 2004-2005 State Technical University, Institute of Architecture, Tbilisi, Georgia, 2005-2011 Universität für angewandte Kunst Wien (bei Veronique Branquinho und Bernhard Willhelm ), 2010 Gründung des Label Femme Maison gemeinsam mit Franziska Fürpaß
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Linda Bilda
"Linda Bilda ist eine Künstlerin, deren Arbeitsfeld zwischen der Realisierung eigener Produktionen, dem Feld von Rezeption und der Produktion von (Gegen)Öffentlichkeit liegt. Ihr vielfältiges und facettenreiches Werk als Künstlerin und Produzentin sowie ihre Rolle als Autorin in Magazinen, als Mitglied des Redaktionskollektivs der feministischen Kunstzeitschrift "Die weisse Blatt", als Herausgeberin von Künstlermonografien (Ernst Schmidt jr.) oder als Begründerin des "Artclub Wien" gibt der Jury allen Grund, diese Auszeichnung zu verleihen." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Mag. Iris Andraschek, Mag. Constanze Ruhm, Mag. Florian Steininger
Geboren 1963 in Wien, lebt und arbeitet in Wien, 1989 Diplom mit Auszeichnung, Universität für angewandte Kunst Wien, Meisterklasse Bühnen- und Filmgestaltung, 1991-1995 Herausgabe des Kunstfanzines "ArtFan" mit Ariane Müller, seit 1999 Mitherausgeberin von "Die weiße Blatt. Zeitschrift für Kunst und Politik", 2007 Aufnahme als Mitglied der Wiener Secession
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Foto: Manfred Erjautz
"Die Falte, der scheinbar unendliche Raum, ist das wesentliche Charakteristikum des Barock. Gottfried Wilhelm Leibniz und Gilles Deleuze dürfen als Jene genannt sein, den Mythos der Falte eingehend überprüft zu haben. Die Monade und das abstrakte Koordinatensystem sind deren wesentlich geprägte Begriffe. Caroline Heider ist es gelungen, in ihrem noch recht jungen fotografischem Werk markante Passagen "kreiert" zu haben, welche trotz hoher Wiedererkennung ihre Sogkraft entwickeln und essentielle Konzepte für die Fotografie bereitstellen. Mit der Methode des Gefalteten löst Caroline Heider das Medium aus ihren hermetischen, kategorischen Räumen, die "Flachheiten" werden gebrochen, das Alltägliche, Missverstandene wird mit einer hohen Angewandtheit angeeignet eingesetzt. Gerade die Fotografie in ihrer Eigenständigkeit verliert sich immer wieder in ihrer Kategorientiefe, umso konsequenter generiert die Künstlerin aus diesen negativ anhaftenden Charakteristiken Verfeinerung und Differenz, dem Medium Fotografie werden sehr wohl einige Optionen angeboten." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Prof. Michael Mauracher, Univ.-Prof. Gabriele Rothemann, Martin Vesely
Geboren 1978 München, lebt und arbeitet in Wien, 2001-2008 Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Filmakademie Wien bei Walter Kindler, 2009 Diplom mit Auszeichnung in Bildtechnik und Kamera, 2003-2009 Akademie der bildenden Künste Wien, Bildende Kunst und Fotografie bei Eva Schlegel und Matthias Herrmann, 2009 Diplom mit Auszeichnung, 2007 Glasgow School of Art, Sculpture und Environmental Art
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Foto: Marco Preininger
"David Helbock steht für eine überaus eigenständige Musikalität und eine aufgeschlossene Improvisationshaltung, welche jazztheoretisch und handwerklich solide untermauert ist und in offene musikalische Formen vordringt. Die hochenergetische und formal schlüssige Musik, die er in seinen überzeugend konturierten Projekten als Führungsspieler und Komponist steuert, der kreative Umgang mit einem facettenreichen Ideenfundus, die Risikobereitschaft in der Interaktion und nicht zuletzt sein bedingungsloser Einsatz und bemerkenswerter Schaffenswille – kurz, seine Schöpfungskraft in jungen Jahren nähren die Hoffnung der Jury auf eine nachhaltige künstlerische Entwicklung: hin zu einer unverwechselbaren musikalischen Sprache." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Clementine Gasser, Elisabeth Harnik, Wolfgang Muthspiel
Geboren 1984 in Feldkirch, lebt und arbeitet in Wien, 1990-1998 Klavierunterricht bei Nora Calvo Smith an der Musikschule Feldkirch, 1994-2000 Jazzklavierunterricht bei Paul Winter am Jazzseminar Dornbirn, 1998-2005 ausgezeichnetes Konzertfach-Diplom bei Ferenc Bognar (Konservatorium Feldkirch), 2000-2008 Privatschüler des New Yorker Jazzpianisten Peter Madsen, 2006-2007 ein Semester an der Hochschule der Künste Bern (SJS) bei Thierry Lang, spielte Tourneen und Aufnahmen mit verschiedenen Projekten in Ländern wie den USA, Mexiko, Russland, Kasachstan, Kirgistan, Kenia, Senegal, Indonesien, Argentinien, Chile und überall in Europa und auf großen Festivals wie Traumzeit Duisburg, Jazzwochen Burghausen, Jazz d‘or, Jazzfestival Montreux, Jazzfestival St. Louis, Java Jazzfestival und vielen anderen; im April 2010 veröffentlichte David Helbock sein "Personal Realbook", für das er ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat.
Privatstunden und Meisterkurse bei Bobo Stenson, Kenny Werner, Huw Warren, Esbjörn Svensson, Peter Herbert, George Garzone, Michael Jefry Stevens, Art Lande, Enrico Pieranunzi, Jim Black, Michael Lauren, Andre Manga, uvm.
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Foto: Thomas Murauer
"Barbara Hundegger, schreibt Daniela Strigl in der Rezension zu Hundeggers letztem Lyrikband "schreibennichtschreiben", gelte nach wie vor zu Unrecht als Geheimtipp, denn Hundegger sei eine der besten Dichterinnen des Landes. Hundegger schöpft aus dem Politischen ebenso wie aus dem Privaten, sie stellt Rollenbilder in Frage, deckt gesellschaftliche Zusammenhänge auf und vermag die unterschiedlichsten Themen wie den Tod des Papstes, Fußball oder die soziale Lage und die Produktionsbedingungen von Autorinnen – um nur einige zu nennen – lässig-leicht, präzise-pointiert, atmosphärisch dicht und anspielungsreich in Sprache zu fassen. Selten findet Solidarität mit den Benachteiligten und Gekränkten eine derart poetische Ausdrucksweise wie in ihren Versen. In ihren einzigartigen Sprachbildern und Wortsteinbrüchen prallen Sehnsüchte und Wünsche auf die Widrigkeiten heutiger Verhältnisse." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Mag. Barbara Mayer, Erwin Riess, Robert Schindel
Geboren 1963 in Hall in Tirol, lebt und arbeitet in Innsbruck, ab 1981 mehrere Jahre Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft in Innsbruck und Wien, seit Anfang der 1980er Jahre Mitarbeit bei zahlreichen feministischen Arbeitsgruppen und Projekten sowie Planung, Organisation und Kuratierung von kulturellen, politischen und literarischen Projekten und Veranstaltungen, bis 2003 berufliche Tätigkeit als Korrektorin, Lektorin und Redakteurin bei Zeitungen und Verlagen
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Foto: Anna Jermolaewa
für das Projekt "Back to the silk routes, Site-specific project on Naschmarkt, Vienna”
"Das Projekt ist künstlerisch von hoher Qualität und zugleich lehrreich und spannend. Die Videoarbeit berührt auch die emotionale Ebene des Betrachters durch eine romantisch-poetische und menschliche Komponente." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Dr. Eva Häfele, Claudia Heu, Andreas Lehner
Bucharische Juden mussten in den 1970er/1980er Jahren ihre Heimat Usbekistan für immer verlassen; viele haben sich in Wien niedergelassen und zahlreiche Geschäftsleute am Naschmarkt stammen aus Samarkand, Usbekistan. In dieser 70-minütige Videoarbeit macht sich die Künstlerin auf Spurensuche. Ausgehend von den Erinnerungen der nun in Wien lebenden MigrantInnen sucht sie Orte und Menschen in deren ursprünglichen Heimat auf. Einen besonderen Aspekt erhält die Dokumentation durch die Funktion Jermolaewas als Botschafterin und Vermittlerin.
Geboren 1970 in St. Petersburg, lebt und arbeitet in Wien, 1998 Anschluss des Kunstgeschichtestudiums an der Universität Wien, 2002 Abschluss des Studiums an der Akademie der bildenden Künste Wien (Klasse für Kunst und digitale Medien), seit 2005 Professorin für Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe/ZKM
Einzelausstellungen (Auswahl)
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Foto: Waltraud Brauner
"Persönlichkeit, Präsenz und eine ganz besondere Ausstrahlung: das ist es, was Claudia Kottal zu einer Ausnahmeerscheinung unter den Nachwuchsdarstellerinnen macht. Wenn sie ihre Charaktere zeichnet, dann stehen gleichermaßen luzide, klare und doch geheimnisvolle, aber ebenso kraftvolle Mädchen und junge Frauen auf der Bühne, die eines vermitteln: Neugier auf ein Leben, wie es ist und wie es sein könnte. Darüber hinaus verfügt Claudia Kottal über ein großes komödiantisches und musikalisches Talent, bei welchem ihr die Unmittelbarkeit ihrer Ausstrahlung zu Gute kommt." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Doris Happl, Florian Krenstetter, Sabine Perthold, Lothar Schreiner, Peter Thalhammer
Geboren 1981 in Wien, lebt und arbeitet in Wien, Schauspielausbildung am Konservatorium Wien, 2004 Diplom mit Auszeichnung, seit 2002 Stimm- und Sprechausbildung bei Adelheid Pillmann
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Foto: Alexander Schuh
für das Symposion Frauen:Museum. Zwischen Sammlungsstrategie und Sozialer Plattform
"Die Zuerkennung dieses Preises bedeutet eine Würdigung der langjährigen frauenrelevanten Arbeit im Feld der Kunst- und Kulturvermittlung und der Kulturwissenschaften durch Mag. Elke Krasny. Ihre Leistung zeichnet sich durch vernetztes Denken und Agieren, sowie durch selbständigen und kunstreflexiven Zugang aus. Mag. Krasny war und ist stets eine Öffnerin vieler Türen im gendersensiblen Kunst- und Kulturbereich. Im Sinne der Ausschreibungskriterien dieses Frauenkulturpreises hat sie wesentlich zur Anerkennung der Kompetenzen von Frauen, ganz besonders aber von Künstlerinnen und Kulturschaffenden, zu ihrem Empowerment und ihrer Selbstverwirklichung beigetragen." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Iris Andraschek-Holzer, Daniela Gmachl, Mag. Stefania Pitscheider Soraperra
Ziel war es, das Verhältnis zwischen Frauen und Museum im Sinne einer zukunftsorientierten Praxis im Rahmen eines eintägigen Symposions öffentlich durch Expertinnen zu erörtern. In drei inhaltlichen Blöcken aufgeteilt, die sich schwerpunktmäßig den Fragen von Kunst, Kulturvermittlung sowie Geschichte widmeten, ging es um die Erörterung geschlechtergerechter, frauenspezifischer und feministischer Positionen für gegenwärtige und zukünftige Arbeit im Verhältnis von Frauen und Museen. Es ging um Fragen von Anteilhabe, Partizipation, Repräsentation und Bildung. Zeitgenössische gesellschaftlich emanzipatorische und relevante Museumsarbeit sollte auf soziale Inklusion, auf geschlechtergerechte Produktion und partizipative Modelle musealer und kuratorischer Praxis ausgerichtet sein.
Elke Krasny, geboren 1965, lebt und arbeitet in Wien, Kulturtheoretikerin, Stadtforscherin, Kuratorin und Autorin, Senior Lecturer an der Akademie der bildenden Künste Wien am Institut für das Künstlerische Lehramt sowie am Institut für Kunst und Architektur, Schwerpunkte in der Lehre: Kunst und Öffentlichkeit, Kunst- und Kulturvermittlung, Zeitgenössische Diskurse in der Architekturtheorie, Visuelle Kultur, internationale Ausstellungs- und Vortragstätigkeit u.a. in Europa, Kanada und den USA, zahlreiche Buchpublikationen sowie Beiträge zu Sammelbänden, Ausstellungskatalogen und Fachzeitschriften; als freie Kuratorin war sie am Architekturzentrum Wien, in der Wienbibliothek im Rathaus, im Jüdischen Museum Wien, im Wien Museum, im Centre de Design de l'UQAM Montréal, in der Dalhousie University in Halifax, im Labin Art Express in Kroatien und bei der rotor association for contemporary art in Graz tätig.
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Foto: Eva Dranaz
"Tina Leischs Antrieb ist ihr politisches Selbstverständnis und ihr aufrichtiges Interesse für Menschen in gesellschaftlichen Konfliktzonen. Bestehende Beschränkungen baut sie virtuos in ihre Arbeit ein und etabliert sie damit als Stilmittel. In Zeiten des extremen Sozialvoyeurismus ermöglicht ihre sensible Zugangsweise zu den ProtagonistInnen einen respektvollen Blick, der längst nicht mehr selbstverständlich ist. Über präzises Erzählen individueller Geschichten entwirft sie ein größeres Bild von gesellschaftlicher Relevanz, das uns als Betrachter nicht kalt lässt." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Tizza Covi, Siegfried A. Fruhauf, Ursula Wolschlager
Gezeugt in Venedig, geboren 1964 in München, lebt und arbeitet als Film-, Text- und Theaterarbeiterin in Wien, 1988/89 Grundkurs Weltrevolution in den Bürgerkriegen in El Salvador und Kolumbien, Studium des Antifaschismus bei Hermi Jursa, Anna Olip-Jug, Hilde Zimmermann, Lipej Kolenik, Peter Kuchar, Lotte und Hugo Brainin, gestaltet Theaterexperimente in gesellschaftlichen Konfliktzonen, macht Kino, um im Inneren der Bilder den Machtverhältnissen Fallen zu stellen, Mitbegründerin von kinoki, dem Volxtheater Favoriten und dem Verein Peršman, schreibt für die Straßenzeitung "Augustin" und andere Medien
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Foto: Matthias Meinharter
"Die Wahl fiel auf Matthias Meinharter aufgrund seines experimentellen Mediengebrauchs insbesondere in Hinblick auf elektronische Schnittstellen und Devices die ludische und kritisch-ironische Anwendungen in interaktiven Video-, Sound und Performances beinhalten. Die Jury überzeugte sein kluges, künstlerisch kritisch-ironisches Verständnis in seinen Device-Art Produktionen, sowie seine interdisziplinäre Anlehnung an Wissenschaftsmodelle. In seinem transakustischen Labor werden Grenzgebiete zwischen Kunst, Akustik und Interaktion ausgelotet oder dabei so originelle Ansätze wie der "Vegetable Synthesizer", fiktionale Modelle wie der "Leisure Park" oder "Cybernatic Arts" entwickelt." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Mag. Reinhard Braun, Dr. Margarete Jahrmann, Univ.-Prof. Dr. Christa Sommerer
Geboren 1971 in Wien, lebt und arbeitet in Wien, 1993-1997 Studium der Ethnologie, Universität Wien, 1997-2003 Universität für angewandte Kunst Wien, laufende Projekte: seit 1998 Das Institut für transakustische Forschung und Das Gemüseorchester, seit 2003 Audio Label "tres", seit 2007 Turn Around, seit 2008 Pimp my CV und ASAP (Austro Sino Art Program)
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Foto: Ulrike Stehlik
"Lotte Schreiber setzt in ihrem filmischen Werk bei der Gegenüberstellung von Landschaft und Architektur an und wirft einen sehr speziellen Blick auf die Versatzstücke verblasster Utopien und die Hoffnungsschimmer am Rande gebauter Visionen. In einer bewussten Konstruktion verschiedener Bildästhetiken hinterfragt sie deren Wirklichkeit und damit den imaginären sozialen Raum dahinter. Inmitten von vermeintlicher Objektivität entlarvt sie immer wieder ihren Blick als subjektiv und etabliert dabei einen Stil mit prägnanter Handschrift, die sie konsequent verdichtet und weiterentwickelt." (Jurybegründung, Auszug)
Jury: Tizza Covi, Siegfried A. Fruhauf, Ursula Wolschlager
Foto: Ulrike Stehlik
Geboren 1971 in Mürzzuschlag, lebt und arbeitet in Wien, Architekturstudium an der TU Graz, an der University of Edinburgh und an der Università Federico II in Neapel, seit 2000 diverse Projekte im Bereich Experimentalfilm, Installation, Kunst am Bau, 2001 bis 2009 Vertragsassistentin am Institut für Raum und Design an der Kunstuniversität Linz, 2009 bis 2010 Mitglied im Programmgestaltungsbeirat des Architekturforums Oberösterreich, seit 2010 Kuratierung der Programmschiene "Architektur und Film" für das Crossing Europe Filmfestival Linz
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Geändert am 12.10.2011