"outstanding artist awards" des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur 2011

Die diesjährigen PreisträgerInnen des "outstanding artist awards" stehen fest. Die vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vergebenen Preise für Nachwuchskulturschaffende wurden am 30. September von Kunstministerin Dr. Claudia Schmied im Wiener RadioKulturhaus verliehen.

Die "outstanding artist awards" werden jährlich für herausragende Leistungen in den Sparten Bildende Kunst, Film, Künstlerische Fotografie, Literatur, Mode, Musik, Darstellende Kunst und Video- und Medienkunst an Künstlerinnen und Künstler der jüngeren und mittleren Generation vergeben. Bereits zum zweiten Mal werden heuer zusätzlich Projekte aus dem Bereich Interkultureller Dialog und Frauenkultur ausgezeichnet. Generell werden Kunstschaffende ausgezeichnet, die bereits ein aussagekräftiges Oeuvre vorweisen können und deren Arbeiten von künstlerisch überregionaler Bedeutung sind. Unabhängige Jurys und Beiräte wählen die PreisträgerInnen. Die Findungen erfolgen nach Ausschreibungen, jedoch bilden die Sparten Literatur, Film und Darstellende Kunst die Ausnahmen, hier werden die Vorschläge aus dem Kreis der Jurys eingebracht. Die Dotation des Preisgeldes beträgt 8.000 Euro – mit Ausnahme des Modepreises, der aus einem einjährigen Arbeitsstipendium in Verbindung mit einem Praktikum in einem internationalen Modehaus besteht.

outstanding artist awards 2011 - George Bezhanishvili

Foto: Lukas Gansterer

Modepreis – George Bezhanishvili

"Die Jury traf ihre Entscheidung aufgrund der augenscheinlich klaren Vorstellung des Designers von seiner eigenen Linie, Handschrift und Strategie. Er ist unglaublich kreativ und hat trotz seines jungen Alters und der gerade erst abgeschlossenen Ausbildung bereits einen ganz eigenen Stil entwickelt. Darüber hinaus verfügt er über ein bemerkenswertes Gefühl für die Harmonie von Farben und Formen. All dies trifft noch auf eine perfekte Verarbeitung. George Bezhanishvili ist ein Ausnahmetalent und verspricht, seine Begabungen durch das einjährige Arbeitsstipendium durch wertvolle praktische Erfahrungen noch ideal ergänzen zu können." (Statement der Jury)

Jury: Elke Bernaers, Ulrike Moeslinger, Marios Schwab, Carlo Wijnands
Juryleitung: Andreas Oberkanins, Unit F

Geboren 1987 in Tbilisi, Georgien, 2002-2004 College of Fine Arts, Tbilisi, Georgien, 2004-2005 State Technical University, Institute of Architecture, Tbilisi, Georgia, 2005-2011 Universität für angewandte Kunst Wien (bei Veronique Branquinho und Bernhard Willhelm ), 2010 Gründung des Label Femme Maison gemeinsam mit Franziska Fürpaß

Ausstellungen, Präsentationen und Projekte (Auswahl)

  • 2011 Arnhem Mode Biennale, Ausstellung kuratiert von Carlo Wijnands
  • 2010 Wolfensson Concept Store, Graz, Präsentation der Herbst/Winter-Damenkollektion 2011 von Femme Maison; Camper, Mallorca, Schuh-Workshop, Master Class in Master Crafts; Berlin Fashion Week, Runway Präsentation der Frühling/Sommer-Herrenkollektion 2011
  • 2009/10 _Fabrics Interseason, Paris, collection research, design, production of prototypes, pattern construction
  • 2009 London Graduate Week, Showroom Präsentation der Herbst/Winter-Herrenkollektion 2010
  • 2008 Veronique Branquinho/Haider Ackermann, Paris Fashion Week, Backstage Assistant; Museu Nacional d'Art de Catalunya, Barcelona, Ausstellung

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2011 Modepreis, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur; Rondo Vöslauer Fashion Award
  • 2010 Art & Fashion International Bilbao Competition; Finalist mit dem Label Femme Maison
  • 2009 1. Preis, Internationaler Modewettbewerb, Fondazione Claudio Buziol, Venedig
  • 2008 SONG Concept Store Prize, Wien; Swiss Textiles Award

Video (© niki griedl 2011) (wmv, 24 MB)

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outstanding artist awards 2011 - Linda Bilda

Linda Bilda

Bildende Kunst - Linda Bilda

"Linda Bilda ist eine Künstlerin, deren Arbeitsfeld zwischen der Realisierung eigener Produktionen, dem Feld von Rezeption und der Produktion von (Gegen)Öffentlichkeit liegt. Ihr vielfältiges und facettenreiches Werk als Künstlerin und Produzentin sowie ihre Rolle als Autorin in Magazinen, als Mitglied des Redaktionskollektivs der feministischen Kunstzeitschrift "Die weisse Blatt", als Herausgeberin von Künstlermonografien (Ernst Schmidt jr.) oder als Begründerin des "Artclub Wien" gibt der Jury allen Grund, diese Auszeichnung zu verleihen." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Mag. Iris Andraschek, Mag. Constanze Ruhm, Mag. Florian Steininger

Geboren 1963 in Wien, lebt und arbeitet in Wien, 1989 Diplom mit Auszeichnung, Universität für angewandte Kunst Wien, Meisterklasse Bühnen- und Filmgestaltung, 1991-1995 Herausgabe des Kunstfanzines "ArtFan" mit Ariane Müller, seit 1999  Mitherausgeberin von "Die weiße Blatt. Zeitschrift für Kunst und Politik", 2007 Aufnahme als Mitglied der Wiener Secession

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 2009 Zukunft und Ende der goldenen Welt, Kunstverein, Salzburg
  • 2001 Linda Bilda for Ernst Schmidt jr., Secession, Wien und Herausgabe des Buches "‚Drehen Sie Filme, aber keine Filme!‘ Das theoretische und filmische Werk von E. Schmidt jr."

Gruppenausstellungen (Auswahl) 2008 Kunst und Politik, MUSA, Wien

  • 2007 City of Women, Fotohof, Salzburg
  • 2006 Ex Argentina, Palais de Glace, Buenos Aires; Every Day, Kunstverein, Salzburg
  • 2005 Mix Munch, Galerie Nomadenoase, Paris
  • 2004 Ex Argentina, Museum Ludwig, Köln; Mothers of Invention, MUMOK Factory, Wien
  • 2003 re: LEVIATHAN. Visuelle Formierungen von staatlicher Macht, Kunsthalle, Düsseldorf
  • 2002 Gewalt ist der Rand aller Dinge, Generali Foundation, Wien; re: LEVIATHAN. Visuelle Formierungen von staatlicher Macht, Freiraum, Museumsquartier, Wien; Let‘s twist again. Worüber man nicht denken kann darüber soll man tanzen, WUK Kunsthalle Exnergasse, Wien
  • 2000 Hey, International Competition Style, Centrum Beeldende Kunst, Rotterdam

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2011 outstanding artist award – Bildende Kunst, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Video (© niki griedl 2011) (wmv, 35 MB)

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outstanding artist awards 2011 - Caroline Heider

Foto: Manfred Erjautz

Künstlerische Fotografie - Caroline Heider

"Die Falte, der scheinbar unendliche Raum, ist das wesentliche Charakteristikum des Barock. Gottfried Wilhelm Leibniz und Gilles Deleuze dürfen als Jene genannt sein, den Mythos der Falte eingehend überprüft zu haben. Die Monade und das abstrakte Koordinatensystem sind deren wesentlich geprägte Begriffe. Caroline Heider ist es gelungen, in ihrem noch recht jungen fotografischem Werk markante Passagen "kreiert" zu haben, welche trotz hoher Wiedererkennung ihre Sogkraft entwickeln und essentielle Konzepte für die Fotografie bereitstellen. Mit der Methode des Gefalteten löst Caroline Heider das Medium aus ihren hermetischen, kategorischen Räumen, die "Flachheiten" werden gebrochen, das Alltägliche, Missverstandene wird mit einer hohen Angewandtheit angeeignet eingesetzt. Gerade die Fotografie in ihrer Eigenständigkeit verliert sich immer wieder in ihrer Kategorientiefe, umso konsequenter generiert die Künstlerin aus diesen negativ anhaftenden Charakteristiken Verfeinerung und Differenz, dem Medium Fotografie werden sehr wohl einige Optionen angeboten." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Prof. Michael Mauracher, Univ.-Prof. Gabriele Rothemann, Martin Vesely

Geboren 1978 München, lebt und arbeitet in Wien, 2001-2008 Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Filmakademie Wien bei Walter Kindler, 2009 Diplom mit Auszeichnung in Bildtechnik und Kamera, 2003-2009 Akademie der bildenden Künste Wien, Bildende Kunst und Fotografie bei Eva Schlegel und Matthias Herrmann, 2009 Diplom mit Auszeichnung, 2007 Glasgow School of Art, Sculpture und Environmental Art

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 2011 Relax. The universe will guide your life, Artothek, München
  • 2010 Along the lines, Galerie Winiarzyk, Wien
  • 2008 Like Models, Webster Universität, Wien
  • 2007 White Lies, Demoraum, Akademie der bildenden Künste Wien

Gruppenausstellungen (Auswahl)

  • 2011 1+1+1=1, Kulturzentrum der Minoriten, Graz
  • 2010 Fotobiennale, State Art Museum, Novosibirsk, Triennale Linz 1.0, Landesgalerie, Linz
  • 2009 Fotografie. Neue Positionen aus Österreich, Museum Moderner Kunst Kärnten) Klagenfurt
  • 2008 Investigations on anything, nothing and something, Galerie Winiarzyk, Wien; Recent changes, Galerie 5020, Salzburg; Weit in die Mitte, Monat der Fotografie, Wien
  • 2007 Displace. Junge Fotografie, Fotohof, Salzburg

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2011 outstanding artist award – Künstlerische Fotografie, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur; 1. Preis, Wettbewerb 1+1+1=1, Kulturzentrum der Minoriten, Graz
  • 2010 Kunst.Volksbank.Kärnten Kunstpreis
  • 2005 Bressonpreis, Leica
  • 2001 Jugendfilmpreis Wien

Video (© niki griedl 2011) (wmv, 22 MB)

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outstanding artist awards 2011 - David Helbock

Foto: Marco Preininger

Musik - David Helbock

"David Helbock steht für eine überaus eigenständige Musikalität und eine aufgeschlossene Improvisationshaltung, welche jazztheoretisch und handwerklich solide untermauert ist und in offene musikalische Formen vordringt. Die hochenergetische und formal schlüssige Musik, die er in seinen überzeugend konturierten Projekten als Führungsspieler und Komponist steuert, der kreative Umgang mit einem facettenreichen Ideenfundus, die Risikobereitschaft in der Interaktion und nicht zuletzt sein bedingungsloser Einsatz und bemerkenswerter Schaffenswille – kurz, seine Schöpfungskraft in jungen Jahren nähren die Hoffnung der Jury auf eine nachhaltige künstlerische Entwicklung: hin zu einer unverwechselbaren musikalischen Sprache." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Clementine Gasser, Elisabeth Harnik, Wolfgang Muthspiel

Geboren 1984 in Feldkirch, lebt und arbeitet in Wien, 1990-1998 Klavierunterricht bei Nora Calvo Smith an der Musikschule Feldkirch, 1994-2000 Jazzklavierunterricht bei Paul Winter am Jazzseminar Dornbirn, 1998-2005 ausgezeichnetes Konzertfach-Diplom bei Ferenc Bognar (Konservatorium Feldkirch), 2000-2008 Privatschüler des New Yorker Jazzpianisten Peter Madsen, 2006-2007 ein Semester an der Hochschule der Künste Bern (SJS) bei Thierry Lang, spielte Tourneen und Aufnahmen mit verschiedenen Projekten in Ländern wie den USA, Mexiko, Russland, Kasachstan, Kirgistan, Kenia, Senegal, Indonesien, Argentinien, Chile und überall in Europa und auf großen Festivals wie Traumzeit Duisburg, Jazzwochen Burghausen, Jazz d‘or, Jazzfestival Montreux, Jazzfestival St. Louis, Java Jazzfestival und vielen anderen; im April 2010 veröffentlichte David Helbock sein "Personal Realbook", für das er ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat.

Privatstunden und Meisterkurse bei Bobo Stenson, Kenny Werner, Huw Warren, Esbjörn Svensson, Peter Herbert, George Garzone, Michael Jefry Stevens, Art Lande, Enrico Pieranunzi, Jim Black, Michael Lauren, Andre Manga, uvm.

www.davidhelbock.com

Diskografie (Auswahl)

  • 2011 Diagonal, Frick/Helbock Duo, Traumton Records Berlin
  • 2010 David Helbock’s Random/Control, Traumton Records Berlin; CIA. Thousand Miles Journey, CIA, Boomslang Records
  • 2008 All In, HDV Trio, Doublemoon Records Köln; CIA DVD – Sunology, Sun Ra Suite
  • 2007 Time, Label YVP Music Ulm
  • 2006 Celebrating modern Genius, HDV Trio, Label Doublemoon Records Köln
  • 2004 Transformation, Gramola Wien
  • 2003 Emotions, Gramola Wien
  • 1998 Happiness

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2011 outstanding artist award – Musik, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • 2010 2. Platz und Publikumspreis beim Bösendorfer Jazz Solo Piano Competition im Rahmen des Jazzfestivals Montreux
  • 2007 2. Platz beim Bösendorfer Jazz Solo Piano Competition im Rahmen des Jazzfestivals Montreux
  • 2007 Podiumspreis Liechtenstein
  • 2006 Sieger des "Jazzthing Next Generation" Wettbewerbs mit dem HDV Trio; Sieger des internationalen Wettbewerbs "New Generation" in Straubing

Video (© niki griedl 2011) (wmv, 38 MB)

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outstanding artist awards 2011 - Barbara Hundegger

Foto: Thomas Murauer

Literatur - Barbara Hundegger

"Barbara Hundegger, schreibt Daniela Strigl in der Rezension zu Hundeggers letztem Lyrikband "schreibennichtschreiben", gelte nach wie vor zu Unrecht als Geheimtipp, denn Hundegger sei eine der besten Dichterinnen des Landes. Hundegger schöpft aus dem Politischen ebenso wie aus dem Privaten, sie stellt Rollenbilder in Frage, deckt gesellschaftliche Zusammenhänge auf und vermag die unterschiedlichsten Themen wie den Tod des Papstes, Fußball oder die soziale Lage und die Produktionsbedingungen von Autorinnen – um nur einige zu nennen – lässig-leicht, präzise-pointiert, atmosphärisch dicht und anspielungsreich in Sprache zu fassen. Selten findet Solidarität mit den Benachteiligten und Gekränkten eine derart poetische Ausdrucksweise wie in ihren Versen. In ihren einzigartigen Sprachbildern und Wortsteinbrüchen prallen Sehnsüchte und Wünsche auf die Widrigkeiten heutiger Verhältnisse." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Mag. Barbara Mayer, Erwin Riess, Robert Schindel

Geboren 1963 in Hall in Tirol, lebt und arbeitet in Innsbruck, ab 1981 mehrere Jahre Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft in Innsbruck und Wien, seit Anfang der 1980er Jahre Mitarbeit bei zahlreichen feministischen Arbeitsgruppen und Projekten sowie Planung, Organisation und Kuratierung von kulturellen, politischen und literarischen Projekten und Veranstaltungen, bis 2003 berufliche Tätigkeit als Korrektorin, Lektorin und Redakteurin bei Zeitungen und Verlagen

Publikationen (Auswahl)

  • Schreibennichtschreiben, Lyrik, Skarabäus 2009
  • rom sehen und, Gedichte, Skarabäus 2006
  • kein schluss bleibt auf der andern – nutte nonne lesbe: drei mal raten zählen bis drei, Theatertext, Skarabäus 2004
  • desto leichter die mädchen und alles andre als das, Gedichte, Das fröhliche Wohnzimmer 2002
  • und in den schwestern schlafen vergessene dinge, Gedichte, Wieser 1998

www.bahu.at

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2011 outstanding artist award – Literatur, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • 2008 Preis der Stadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen
  • 2003 Christine-Lavant-Lyrikpreis
  • 1999 Reinhard-Priessnitz-Preis

Video (© niki griedl 2011) (wmv, 23 MB)

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outstanding artist awards 2011 - Anna Jermolaewa

Foto: Anna Jermolaewa

Interkultureller Dialog - Anna Jermolaewa

für das Projekt "Back to the silk routes, Site-specific project on Naschmarkt, Vienna”

"Das Projekt ist künstlerisch von hoher Qualität und zugleich lehrreich und spannend. Die Videoarbeit berührt auch die emotionale Ebene des Betrachters durch eine romantisch-poetische und menschliche Komponente." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Dr. Eva Häfele, Claudia Heu, Andreas Lehner

www.jermolaewa.com

Das Projekt

Bucharische Juden mussten in den 1970er/1980er Jahren ihre Heimat Usbekistan für immer verlassen; viele haben sich in Wien niedergelassen und zahlreiche Geschäftsleute am Naschmarkt stammen aus Samarkand, Usbekistan. In dieser 70-minütige Videoarbeit macht sich die Künstlerin auf Spurensuche. Ausgehend von den Erinnerungen der nun in Wien lebenden MigrantInnen sucht sie Orte und Menschen in deren ursprünglichen Heimat auf. Einen besonderen Aspekt erhält die Dokumentation durch die Funktion Jermolaewas als Botschafterin und Vermittlerin.

Geboren 1970 in St. Petersburg, lebt und arbeitet in Wien, 1998 Anschluss des Kunstgeschichtestudiums an der Universität Wien, 2002 Abschluss des Studiums an der Akademie der bildenden Künste Wien (Klasse für Kunst und digitale Medien), seit 2005 Professorin für Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe/ZKM

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 2011 Kinoglaz, XL Gallery, Moskau; Step Aside, Institute of Contemporary Art, Sofia
  • 2009 Anna Jermolaewa, Kunstverein Friedrichshafen
  • 2004 Museum Moderner Kunst, Passau
  • 2002 Ursula-Blickle-Stiftung, Kraichtal-Unteröwisheim
  • 2000 Institute of Visual Arts, Milwaukee

Gruppenausstellungen (Auswahl)

  • 2011 Pieces, Kerstin Engholm Galerie, Wien; Tiere in der Kunst, Galerie im Traklhaus, Salzburg
  • 2010 Living Across I Spaces of Migration, xhibit, Akademie der bildenden Künste, Wien; In Between. Austria Contemporary, The 4th Beijing International Art Biennale, Peking; I love you, AroS Aarhus Kunstmuseum, Aarhus
  • 2009 Cocker Spaniel and Other Tools for International Understanding, Ursula-Blickle-Stiftung, Kraichtal-Unteröwisheim; Ad oculos, National Centre for Contemporary Arts, Moskau

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2011 outstanding artist award – Interkultureller Dialog, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • 2006 T-Mobile Art Award
  • 2004 Förderungspreis der Stadt Wien
    2002 Ursula-Blickle-Förderpreis; 2002 Pfann-Ohmann-Preis
  • 2006 T-Mobile art award
  • 2000 SCA Kunstpreis; Professor-Hilde-Goldschmidt-Anerkennungspreis
  • 1999 Römerquelle-Preis

Video (© niki griedl 2011) (wmv, 38 MB)

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outstanding artist awards 2011 - Claudia Kottal

Foto: Waltraud Brauner

Darstellende Kunst - Claudia Kottal

"Persönlichkeit, Präsenz und eine ganz besondere Ausstrahlung: das ist es, was Claudia Kottal zu einer Ausnahmeerscheinung unter den Nachwuchsdarstellerinnen macht. Wenn sie ihre Charaktere zeichnet, dann stehen gleichermaßen luzide, klare und doch geheimnisvolle, aber ebenso kraftvolle Mädchen und junge Frauen auf der Bühne, die eines vermitteln: Neugier auf ein Leben, wie es ist und wie es sein könnte. Darüber hinaus verfügt Claudia Kottal über ein großes komödiantisches und musikalisches Talent, bei welchem ihr die Unmittelbarkeit ihrer Ausstrahlung zu Gute kommt." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Doris Happl, Florian Krenstetter, Sabine Perthold, Lothar Schreiner, Peter Thalhammer

Geboren 1981 in Wien, lebt und arbeitet in Wien, Schauspielausbildung am Konservatorium Wien, 2004 Diplom mit Auszeichnung, seit 2002 Stimm- und Sprechausbildung bei Adelheid Pillmann

Theater- und Filmproduktionen (Auswahl)

  • 2010/11 Othello von William Shakespeare, Regie: Sylvie Rohrer, Shakespeare-Festspiele Rosenburg; Weißbrotmusik von Marianna Salzmann, Regie: Hans Escher, Wiener Wortstätten, Theater Hamakom Wien
  • 2009/10 Creeps von Lutz Hübner, Regie: Gerald Bauer, Theater der Jugend Wien
  • 2008/9 Spiel im Morgengrauen nach Arthur Schnitzler/Dramatisierung von Stefan Slupetzky, Regie: Nicholas Ofczarek, Festspiele Reichenau
  • 2008 Schottentor, Regie: Caspar Pfaundler, Kinofilm
  • 2007/8 Am besten durch die Kiemen. Mit Musik, Ein Projekt von Kernzone 100, Regie: Frauke Steiner, 3raum Anatomietheater/WUK/Kosmos Theater Wien, mp30 Salzburg; Das Stück von Alma Hadzibeganovic, Regie: Hans Escher, Wiener Wortstätten, Theater im Nestroyhof Wien
  • 2006/7 151 Meter über dem Meer, Regie: Björn Auftrag und Stefanie Lorey, Auftragsstück der Wiener Festwochen, Rabenhof Wien; Die Seiltänzerin von Mike Kenny, Regie: Marcelo Diaz, Cortile – Theater im Hof Bozen, Dschungel Wien
  • 2005/6 Stillleben in einem Graben von Fausto Paravidino, Regie: Hans -Peter Kellner, Ensemble Theater Wien
  • 2004/5 Der Widerspenstigen Zähmung von William Shakespeare, Regie: Alexander Wächter, Shakespeare-Festspiele Rosenburg

Preise und Auszeichnungen

  • 2011 outstanding artist award – Darstellende Kunst, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Video (© Karl Brousek 2011) (wmv, 29 MB)

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outstanding artist awards 2011 - Elke Krasny

Foto: Alexander Schuh

Frauenkultur - Elke Krasny

für das Symposion Frauen:Museum. Zwischen Sammlungsstrategie und Sozialer Plattform

"Die Zuerkennung dieses Preises bedeutet eine Würdigung der langjährigen frauenrelevanten Arbeit im Feld der Kunst- und Kulturvermittlung und der Kulturwissenschaften durch Mag. Elke Krasny. Ihre Leistung zeichnet sich durch vernetztes Denken und Agieren, sowie durch selbständigen und kunstreflexiven Zugang aus. Mag. Krasny war und ist stets eine Öffnerin vieler Türen im gendersensiblen Kunst- und Kulturbereich. Im Sinne der Ausschreibungskriterien dieses Frauenkulturpreises hat sie wesentlich zur Anerkennung der Kompetenzen von Frauen, ganz besonders aber von Künstlerinnen und Kulturschaffenden, zu ihrem Empowerment und ihrer Selbstverwirklichung beigetragen." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Iris Andraschek-Holzer, Daniela Gmachl, Mag. Stefania Pitscheider Soraperra

www.elkekrasny.at

Das Symposion

Ziel war es, das Verhältnis zwischen Frauen und Museum im Sinne einer zukunftsorientierten Praxis im Rahmen eines eintägigen Symposions öffentlich durch Expertinnen zu erörtern. In drei inhaltlichen Blöcken aufgeteilt, die sich schwerpunktmäßig den Fragen von Kunst, Kulturvermittlung sowie Geschichte widmeten, ging es um die Erörterung geschlechtergerechter, frauenspezifischer und feministischer Positionen für gegenwärtige und zukünftige Arbeit im Verhältnis von Frauen und Museen. Es ging um Fragen von Anteilhabe, Partizipation, Repräsentation und Bildung. Zeitgenössische gesellschaftlich emanzipatorische und relevante Museumsarbeit sollte auf soziale Inklusion, auf geschlechtergerechte Produktion und partizipative Modelle musealer und kuratorischer Praxis ausgerichtet sein.

Elke Krasny, geboren 1965, lebt und arbeitet in Wien, Kulturtheoretikerin, Stadtforscherin, Kuratorin und Autorin, Senior Lecturer an der Akademie der bildenden Künste Wien am Institut für das Künstlerische Lehramt sowie am Institut für Kunst und Architektur, Schwerpunkte in der Lehre: Kunst und Öffentlichkeit, Kunst- und Kulturvermittlung, Zeitgenössische Diskurse in der Architekturtheorie, Visuelle Kultur, internationale Ausstellungs- und Vortragstätigkeit u.a. in Europa, Kanada und den USA, zahlreiche Buchpublikationen sowie Beiträge zu Sammelbänden, Ausstellungskatalogen und Fachzeitschriften; als freie Kuratorin war sie am Architekturzentrum Wien, in der Wienbibliothek im Rathaus, im Jüdischen Museum Wien, im Wien Museum, im Centre de Design de l'UQAM Montréal, in der Dalhousie University in Halifax, im Labin Art Express in Kroatien und bei der rotor association for contemporary art in Graz tätig.

Preise und Auszeichnungen

  • 2011 outstanding artist award – Frauenkultur, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Video (© Karl Brousek 2011) (wmv, 32 MB)

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outstanding artist awards 2011 - Tina Leisch

Foto: Eva Dranaz

Film (Dokumentarfilm) - Tina Leisch

"Tina Leischs Antrieb ist ihr politisches Selbstverständnis und ihr aufrichtiges Interesse für Menschen in gesellschaftlichen Konfliktzonen. Bestehende Beschränkungen baut sie virtuos in ihre Arbeit ein und etabliert sie damit als Stilmittel. In Zeiten des extremen Sozialvoyeurismus ermöglicht ihre sensible Zugangsweise zu den ProtagonistInnen einen respektvollen Blick, der längst nicht mehr selbstverständlich ist. Über präzises Erzählen individueller Geschichten entwirft sie ein größeres Bild von gesellschaftlicher Relevanz, das uns als Betrachter nicht kalt lässt." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Tizza Covi, Siegfried A. Fruhauf, Ursula Wolschlager

Gezeugt in Venedig, geboren 1964 in München, lebt und arbeitet als Film-, Text- und Theaterarbeiterin in Wien, 1988/89 Grundkurs Weltrevolution in den Bürgerkriegen in El Salvador und Kolumbien, Studium des Antifaschismus bei Hermi Jursa, Anna Olip-Jug, Hilde Zimmermann, Lipej Kolenik, Peter Kuchar, Lotte und Hugo Brainin, gestaltet Theaterexperimente in gesellschaftlichen Konfliktzonen, macht Kino, um im Inneren der Bilder den Machtverhältnissen Fallen zu stellen, Mitbegründerin von kinoki, dem Volxtheater Favoriten und dem Verein Peršman, schreibt für die Straßenzeitung "Augustin" und andere Medien

Filmografie (Auswahl)

  • 2009 Dagegen muss ich etwas tun. Portrait der Widerstandskämpferin Hilde Zimmermann
  • 2008 Gangster Girls. Dokumentarfilm aus dem Frauengefängnis Schwarzau. (Kamera: Gerald Kerkletz, Schnitt: Karina Ressler, Produktion: Ursula Wolschlager)
  • 2003 riefenstahlremix. Kurzdoku über die Zwangsarbeit der Linzer Sinteza Rosa Winter in Leni Riefenstahls "Tiefland"
  • 1999 Vergiß Europa! Ein Weiß-Schwarzfilm (Gemeinsam mit Tom Waibel und Gundula Daxecker)

Theaterarbeiten (Auswahl)

  • 2010 Leben des Galilei (Bertolt Brecht) mit SchülerInnen der Hauptschule Pazmanitengasse (Regie zusammen mit Alenka Maly, Vedantini Meier und Stephan von der Deken)
  • 2009 Zorn in Horn (Regie zusammen mit Sandra Selimovic, Text mit Tina Krapfenbauer); Schneid deinen Ärmel ab und lauf davon – Čin ći baj taj naš (Regie gemeinsam mit Sandra Selimovic, Text mit Simonida Jovanovic, Puppenspiel: Susita Fink)
  • 2007 Medea bloß zum Trotz, Theaterprojekt mit Gefangenen der Justizanstalten Gerasdorf und Schwarzau (Regie gemeinsam mit Sandra Selimovic, Text mit Alma Hadzibeganovic)
  • 2006 Liebesforschung/istraživanje ljubavi/Rodimos e kamlipesko (Konzept und Text gemeinsam mit Ljubomir Bratic und Boban Stojkov); Date your Destiny, Theaterprojekt in der Justizanstalt für männliche Jugendliche Gerasdorf (Text gemeinsam mit Alma Hadzibeganovic)
  • 2005 Stecken, Stab und Stangl (Elfriede Jelinek) mit pensionierten Migrantinnen
  • 2004 Irrgelichter am Spiegelgrund. Eine Desinfektion (Text gemeinsam mit Lennart Lakatos)
  • 2003 Elf Seelen für einen Ochsen – enajst duš za enega vola, Festival der Regionen (Regie gemeinsam mit Alenka Maly
  • 2002 Mein Kampf (George Tabori) im Männerwohnheim Meldemannstraße
  • 1996 Penthesilea, eine Hundsoper frei nach Kleist, Volxtheater Favoriten
  • 1994 "Die Dreigroschenoper" (Bertolt Brecht), Volxtheater Favoriten

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2011 outstanding artist award – Dokumentarfilm, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • 2008 Lobende Erwähnung für "Gangster Girls", Viennale
  • 2007 IRIDA-Preis für Kulturvermittlung in neuen sozialen Kontexten für "Liebesforschung/istraživanje ljubavi/Rodimos e kamlipesko"
  • 2003 Nestroy-Theaterpreis, Beste Off-Produktion für "Mein Kampf" (George Tabori)

Video (© Karl Brousek 2011) (wmv, 34 MB)

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outstanding artist awards 2011 - Matthias Meinharter

Foto: Matthias Meinharter

Video- und Medienkunst - Matthias Meinharter

"Die Wahl fiel auf Matthias Meinharter aufgrund seines experimentellen Mediengebrauchs insbesondere in Hinblick auf elektronische Schnittstellen und Devices die ludische und kritisch-ironische Anwendungen in interaktiven Video-, Sound und Performances beinhalten. Die Jury überzeugte sein kluges, künstlerisch kritisch-ironisches Verständnis in seinen Device-Art Produktionen, sowie seine interdisziplinäre Anlehnung an Wissenschaftsmodelle. In seinem transakustischen Labor werden Grenzgebiete zwischen Kunst, Akustik und Interaktion ausgelotet oder dabei so originelle Ansätze wie der "Vegetable Synthesizer", fiktionale Modelle wie der "Leisure Park" oder "Cybernatic Arts" entwickelt." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Mag. Reinhard Braun, Dr. Margarete Jahrmann, Univ.-Prof. Dr. Christa Sommerer

Geboren 1971 in Wien, lebt und arbeitet in Wien, 1993-1997 Studium der Ethnologie, Universität Wien, 1997-2003 Universität für angewandte Kunst Wien, laufende Projekte: seit 1998 Das Institut für transakustische Forschung und Das Gemüseorchester, seit 2003 Audio Label "tres", seit 2007 Turn Around, seit 2008 Pimp my CV und ASAP (Austro Sino Art Program)

www.meinharter.net

Ausstellungen/Performances/Projekte (Auswahl)

  • 2011 Parkfair presents EntARTeiner, Offspace, Wien; Artmart III, Künstlerhaus, Wien; Im Lot, Konzerthaus, Wien; Antigel Festival, Genf; Apply – Taste Art, MAK, Wien; Inizierte Projekte, Buchpräsentation in der Sezession, Wien
  • 2010 Convection, Dafen Art Museum, Shenzhen, Subvenue des Shenzhen Pavillons im Rahmen der EXPO Shanghai; Code Festival, Lublin; Notte Bianca, Florenz, Printemps des arts, Monte Carlo, Hors Piste, Centre Pompidou, Paris
  • 2009 Chinese Whisper, Babu Space, Shenzhen; Mifan, 798, Beijing; Animation Epidemic, MAK, Wien; Abstellkammermusik, Bellevue im Rahmen Linz 2009; Translecture, Club Transmediale, Berlin/Konturen, Wien
  • 2008 The Art of Copying, Jiao tong University, Chengdu; Translecture, MMW, Wien; Iftaf meets Elixier, Belluard Festival, Fribourg
    2007 Artmart, Künstlerhaus, Wien; Tod des Musikers, Reheat-Festival, Kylehof; Unspace, Performance im Flakturm/MAK im Rahmen des Paraflows-Festivals, Wien; Asymptoten, Performance im Rahmen des Musikprotokolls/Steirischer Herbst, Graz
  • 2006 >M< wie made, mania und mehr, Ausstellung zum Mozartjahr; Laborakustik, Performance mit Laborgeräten zur Eröffnung des neuen Bio.Zentrums in Wien
  • 2005 update, Künstlerhaus, Wien; Transakustischer Luster, Soundinstallation UCAD (Louvre), Paris

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2011 outstanding artist award – Video- und Medienkunst, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
  • 2003 Preis der Stadt Wien (Diplomauszeichnung)

Video (© niki griedl 2011) (wmv, 32 MB)

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outstanding artist awards 2011 - Lotte Schreiber

Foto: Ulrike Stehlik

Film (Avantgarde) - Lotte Schreiber

"Lotte Schreiber setzt in ihrem filmischen Werk bei der Gegenüberstellung von Landschaft und Architektur an und wirft einen sehr speziellen Blick auf die Versatzstücke verblasster Utopien und die Hoffnungsschimmer am Rande gebauter Visionen. In einer bewussten Konstruktion verschiedener Bildästhetiken hinterfragt sie deren Wirklichkeit und damit den imaginären sozialen Raum dahinter. Inmitten von vermeintlicher Objektivität entlarvt sie immer wieder ihren Blick als subjektiv und etabliert dabei einen Stil mit prägnanter Handschrift, die sie konsequent verdichtet und weiterentwickelt." (Jurybegründung, Auszug)

Jury: Tizza Covi, Siegfried A. Fruhauf, Ursula Wolschlager

outstanding artist awards 2011 - Lotte Schreiber

Foto: Ulrike Stehlik

Geboren 1971 in Mürzzuschlag, lebt und arbeitet in Wien, Architekturstudium an der TU Graz, an der University of Edinburgh und an der Università Federico II in Neapel, seit 2000 diverse Projekte im Bereich Experimentalfilm, Installation, Kunst am Bau, 2001 bis 2009 Vertragsassistentin am Institut für Raum und Design an der Kunstuniversität Linz, 2009 bis 2010 Mitglied im Programmgestaltungsbeirat des Architekturforums Oberösterreich, seit 2010 Kuratierung der Programmschiene "Architektur und Film" für das Crossing Europe Filmfestival Linz

Video-/Filmografie (Auswahl)

  • 2011 TLATELOLCO; GIT CUT NOISE
  • 2008 BORGATE
  • 2006 a1b2c3 (mit Norbert Pfaffenbichler)
  • 2005 DOMINO
  • 2004 PIANO PHASE (mit Norbert Pfaffenbichler)
  • 2003 I.E. [site 01 - isole eolie]
  • 2002 QUADRO
  • 2001 36 (mit Norbert Pfaffenbichler)

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2011 Galerie Maerz, Linz
  • 2010 Fundacja Art Transparent, Warschau
  • 2009 Cineplex, Secession, Wien; See this Sound, Lentos Museum, Linz
  • 2008 We declare: Spaces of Housing, gallerygachet, Vancouver
  • 2007 art_clips.ch.at.de, ZKM, Karlsruhe
  • 2006 DIGITAL TRANSIT, ARCO, Medialab Madrid (mit Michael Aschauer, Norbert Pfaffenbichler)
  • 2005 Now’s the time, Kunsthaus, Graz (mit Norbert Pfaffenbichler)
  • 2004 MAK-Night at Contemporary Art Tower, Wien (mit Norbert Pfaffenbichler)
  • 2003 24!, O.K Centre for Contemporary Art, Linz (mit Michael Aschauer, Norbert Pfaffenbichler)
  • 2002 Video Art Center Tokyo (mit Norbert Pfaffenbichler)

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2011 outstanding artist award – Film (Avantgarde), Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Video (© niki griedl 2011) (wmv, 36 MB)

Geändert am 12.10.2011

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