Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK)

Die Aufgaben

Das Ministerium besteht in seiner heutigen Struktur seit dem 1. März 2007. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst das gesamte primäre und sekundäre staatliche Bildungswesen von der Pflichtschule bis zum Abschluss der Sekundarstufe 2 (Matura) sowie die Pädagogischen Hochschulen. Auch die Erwachsenenbildung und alle Angelegenheiten des lebenslangen Lernens gehören dazu.

Im Bereich Kunst und Kultur ist das BMUKK für die Förderung aller Sparten des Kunstschaffens durch den Bund für sowie für die Pflege und Erhaltung des kulturellen Erbes (Bibliotheken, Bundesmuseen, Denkmalschutz, Kulturförderung) und die Bundestheater verantwortlich.

Die Angelegenheiten der in Österreich staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften werden vom Kultusamt des Ministeriums wahrgenommen.

Das BMUKK wird seit 1. März 2007 von Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied geleitet.

Die Sektionen

Die Hauptaufgabe der Präsidialsektion ist das Management der Infrastruktur des Ministeriums: Dazu gehören Personalentwicklung und Organisationsangelegenheiten sowie die Bereiche Budget, Controlling, Raum (Schulerhaltung) und Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem ist die Sektion für die Bereiche Medienerziehung, Schulbuch sowie zentrale Bildungs- und Kulturförderung zuständig.
Sektionsleitung: SChef Dr. Helmut Moser

Sektion I betreut das allgemein bildende Schulwesen in Österreich (Volksschulen, Hauptschulen, Polytechnische Schulen, AHS sowie sonderpädagogische Einrichtungen) und ist für Bildungsplanung und -forschung in diesem Bereich des Schulsystems verantwortlich. In ihren Kompetenzbereich fallen ferner Angelegenheiten der Pädagogischen Hochschulen, der Migration, interkultureller Bildung und der Sprachpolitik, Schulparntnerschaft, EU-Koordination, politische Bildung, Umwelt-, Verbraucher- und Verkehrserziehung, Schulpsychologie und Bildungsberatung sowie Gesundheitsförderung.
Sektionsleitung: SChef Dr. Anton Dobart

Sektion II ist für die Verwaltung und Weiterentwicklung des berufsbildenden Schulwesens zuständig. Dazu gehören technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Schulen, das kaufmännische Schulwesen, humanberufliche sowie land- und forstwirtschaftliche höhere Schulen. Weiters ist sie verantwortlich für die Bildungsanstalten im Bereich Kindergarten- und Sozialpädagogik, für Erwachsenenbildung und den Schulsport
Sektionsleitung: SChef Mag. Theodor Siegl

Der Sektion III obliegen Personal- und Schulmanagement sowie legistische Angelegenheiten. Dazu zählen grundsätzliche Rechtsfragen ebenso wie das Dienst- und Besoldungsrecht für Lehrerinnen und Lehrer und das Schulrecht.
Sektionsleitung: SChef Mag. Wolfgang Stelzmüller

In der Sektion IV sind die Zuständigkeiten des Bildungsministeriums im Bereich der Kultur bzw. des kulturellen Erbes zusammengefasst: Denkmalschutz, das Bibliothekswesen und das Beteiligungsmanagement der Bundesmuseen, ferner Angelegenheiten der Kulturpolitik sowie der Volkskultur.
Sektionsleitung: SChef Dr. Michael P. Franz

Die Sektion V ist für die staatliche Finanzierung und Förderung der Künste (Bildende Kunst, Architektur, Design, Literatur, Musik, Schauspiel, Tanz, Film, Foto und Medienkunst) sowie regionaler Kulturinitiativen und-aktivitäten ebenso zuständig wie für die Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern.
Sektionsleitung: SChefin Mag. Andrea Ecker

Die Agenden Informationstechnologien, Bildungsstatistik und Gender sind in einem Bereich zusammengefasst, der unmittelbar der Bundesministerin unterstellt ist.

Die Aufgabenverteilung ist im Detail aus der Geschäftseinteilung ersichtlich, einen Überblick bietet das Organigramm des BMUKK.

Das Haus am Minoritenplatz

Hauptsitz des BMUKK ist das Palais Starhemberg am Minoritenplatz 5 im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Palais wurde zwischen 1661 und 1667 errichtet und diente bis 1814 der Familie Starhemberg als Stadtpalais.

Im Lauf der Zeit wurde das Gebäude immer wieder umgebaut und adaptiert, so dass von der ursprünglichen barocken Ausstattung nur mehr die Fassade vorhanden ist. Die zuletzt 1820 veränderten Repräsentationsräumlichkeiten (Audienzsaal, Blauer Salon, Ministerbüros) in der Beletage sind daher im Stil des Empire gehalten.

Nach mehrmaligem Besitzerwechsel wurde das Palais 1871 Sitz des Ministeriums für Kultus und Unterricht. 1970 zog auch das damals neu geschaffene Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung ein.

Geändert am 20.08.2009