Wien, Hertha Firnberg Schulen, 11. März 2011
(es gilt das gesprochene Wort!)
Sehr geehrter Herr Stadtrat, lieber Christian,
Sehr geehrte Frau
Stadtschulratspräsidentin,
Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher,
Sehr geehrter Herr DI
Gleissner,
Sehr geehrte Frau Direktor Ettl,
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,
Liebe Schülerinnen und Schüler,
Liebe Eltern,
Sehr geehrte Festgäste,
Foto: BIG
Der Schriftsteller Max Brod hat gesagt: "Lernen kann man stets nur von jenem, der seine Sache liebt, nicht von dem, der sie ablehnt.“
Sie - sehr geehrte Frau Direktorin, sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer, -, das ist mein Eindruck, lieben Ihre Sache! Sie lieben ihren Beruf und engagieren sich für und gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern!
Zu den Hertha-Firnberg Schulen habe ich eine besondere Beziehung.
Als gebürtige Donaustädterin und Absolventin des Gymnasiums Bernoullistraße ist dieser Schulstandort eine wichtige Ausbildungsstätte in meinem persönlichen Werdegang.
Als Ministerin habe ich - und alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auch das professionelle Können ihrer Schülerinnen und Schüler kennen gelernt.
Die HLW mit Fachvorstand Mitsche und seinem Team ist mittlerweile Garant dafür, dass unsere BMUKK-Weihnachtsfeiern allein schon augrund der kulinarischen Köstlichkeiten gerne besucht werden.
Das Profil und die Atmosphäre einer Schule werden vor allem von der Schulleitung und den Lehrenden geprägt. Es sind immer einzelne Persönlichkeiten, die Entwicklungen prägen. Von ihrem aktiven Einsatz für Chancengleichheit im Sinne Hertha Firnbergs, ihrem Engagement und ihrer Motivation hängt in hohem Maß die Qualität des Unterrichts ab.
Ich habe bereits viele Berufsbildende Schulen in allen Bundesländern besucht und kann sagen, dieser Schultyp ist einfach attraktiv und wird international beachtet.
Auch beim EU Ministerrat in Brüssel werde ich immer wieder in wertschätzender Art und Weise auf das berufsbildende Schulwesen in Österreich angesprochen.
Projekte wie Bildungsstandards, e-learning oder „COOL – Kooperatives offenes Lernen“ sowie Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern haben in den Berufsbildenden Schulen einen hohen Stellenwert.
Wir wissen aus allen Studien und Untersuchungen: Die Chance, einen guten Arbeitsplatz zu bekommen und davon gut leben zu können, hängt von guter Bildung und Ausbildung ab. Sie hängt auch davon ab, ob wir das was wir tun auch gerne tun.
Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit zeigt sich mehr denn je, wie wichtig bestmögliche Bildung und Ausbildung für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen ist.
Es ist entscheidend, dass wir ein wettbewerbsfähiges, öffentliches Bildungssystem in Österreich verwirklichen. Ein System, das Leistung, Qualität, Kreativität und Chancengerechtigkeit ins Zentrum rückt.
Sehr geehrte Festgäste,
Insgesamt werden in den kommenden zehn Jahren rund 1,6 Milliarden Euro in den Neubau, die Sanierung und Erweiterung von Bundesschulen investiert.
Allein für Bauprojekte in Wien sind 278 Millionen Euro reserviert. Mit dem Neubau der Hertha Firnberg Schulen mit 19,8 Millionen Euro ist ein wichtiges Großprojekt bereits realisiert.
Schulen sind Lebensraum und Arbeitsraum zugleich.
Sehr geehrte Frau Direktor, sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler - mit dem neuen „Lebensraum“ wünsche ich ihnen viel Freude.
Foto: BIG
Foto: BIG
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Geändert am 16.05.2011