Neuberg an der Mürz, Viktor Kaplan Hauptschule, 18. Juni 2011

Rede von Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied anlässlich der Eröffnung der Ernst-Jandl-Lyriktage 2011

(Es gilt das gesprochene Wort!)

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Ich begrüße Sie sehr herzlich zu den Ernst-Jandl-Lyriktagen, die zum sechsten Mal in Neuberg an der Mürz stattfinden.

Alle zwei Jahre findet dieses Fest der Lyrik statt. Die enge Verbundenheit dieser Veranstaltung mit der Region ist auch unseren Kooperationspartnern zu danken.

Sie, geehrter Herr Bürgermeister Peter Tautscher und Sie, geehrter Herr Pfarrer Dariusz Rot setzen sich mit viel Engagement für die Umsetzung hier vor Ort ein. Ganz herzlichen Dank dafür!

Als Ansprechpartner für Fragen aller Art hat sich auch heuer wieder Herr Siegfried Darnhofer bewährt. Auch Ihnen gilt mein Dank.

Was wäre der Ernst Jandl Preis ohne eine hochkarätige Jury?
Paul Jandl, Alfred Kolleritsch, Thomas Poiss , Klaus Reichert und Friederike Mayröcker. Danke, dass Sie diesen Preis von Beginn an mit großer Hingabe unterstützen!

Eine Literaturveranstaltung, die sich einen internationalen Namen gemacht hat, kooperiert mit den besten Partnern:
Ich bin stolz, dass das Österreichische Literaturarchiv, das Literarische Quartier der Alten Schmiede Wien und die Germanistik Wien den Ernst-Jandl-Preis für Lyrik mittragen.
Herzlich Willkommen Direktor Bernhard Fetz, Hannes Schweiger, Kurt Neumann, Reinhard Urbach, Thomas Eder und Peter Clar.

All unsere Bemühungen laufen ins Leere, wären da nicht jene Dichterinnen und Dichter, um deren Werke es in den kommenden Tagen geht.
Herzlich Willkommen in Neuberg!

Besonders begrüßen möchte ich unseren diesjährigen Preisträger Peter Waterhouse.

Ich freue mich, dass Sie für den Ernst-Jandl-Preis des Jahres 2011 vorgeschlagen worden sind und darf Ihnen schon heute sehr herzlich gratulieren.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!
Und weil wir uns nicht ganz zufällig in der Schule befinden, auch:
Liebe Schülerinnen und Schüler!
Geschätzte Lehrerinnen und Lehrer!

Ich leite unsere Veranstaltung mit dem Namensgeber unseres Preises, mit Ernst Jandl ein, der folgenden Satz prägte:

„Dem Denken sind keine Grenzen gesetzt. Man kann denken, wohin und soweit man will“.

Diese Motto haben wir ernst genommen und eine Neuerung eingeführt.

2011 startet in der Schule und beginnt mit Gedichten, die von Schülerinnen und Schülern geschaffen worden sind.

Unter dem Titel „Heute schon gejandlt?“ waren Schulklassen aus der Region eingeladen, sich an diesem Literaturwettbewerb zu beteiligen.

Die Aufgabe war: Gedichte von Ernst Jandl nachdichten, weiter dichten und neu dichten.

Das Ergebnis werden Sie, verehrte Damen und Herren, gleich hören.

Nur eines vorweg, die Begeisterung war groß, sowohl auf der Seite der Schreibenden als auch auf Seiten der Jury.

Die 10 besten Gedichte wurden ausgewählt!

Ich darf Herrn Ferdinand Schmatz - der Preisträger des Jahres 2009 und einer der drei Juroren des Wettbewerbs – bitten, gemeinsam mit Ihnen, Herr Peter Kratochvil, uns diese Gedichte vorzustellen.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen.

Geändert am 18.06.2011

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