Wien, SPÖ Wiener Bildungszentrum, 8. November 2011
(Es gilt das gesprochene Wort!)
Sehr geehrter Herr Woller, lieber Ernst!
Sehr geehrte Frau Crisan!
Sehr geehrte
Damen und Herren!
„Roter Teppich für junge Kunst“
Foto: The House Gras
Junge Künstlerinnen und Künstler in den Mittelpunkt stellen, ihnen bei ihrer Entwicklung zur Seite stehen, ihnen durch Ankäufe unsere Wertschätzung zeigen, das sind, liebe Freundinnen und Freunde, wesentliche Anliegen unserer Kunst- und Kulturpolitik.
Und, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Frau Crisan, ganz wichtig ist es, dass die Arbeiten der jungen Talente, Ihre Arbeiten einem breiten Publikum gezeigt werden – also auf den „roten Teppich“ geholt werden.
Ich darf den Kreisky Leitspruch zitieren und ihn in einen Kunstkontext stellen: Wir wollen ein Stück des Weges gemeinsam mit den jungen Künstlerinnen und Künstler gehen.
Ich kann hier in unserem Kreis bereits sagen: es ist gelungen trotz erneuter Sparmaßnahmen im Budget, das Kunst und Kulturbudget stabil zu halten, damit die Künstlerinnen und Künstler, die Institutionen und die Kulturinitiativen in Österreich weiter ihre wichtige künstlerische Arbeit erbringen können und für die Vermittlung von Kunst und Kultur sorgen.
Sehr geehrte Frau Crisan, ich konnte Ihre Arbeiten bereits auf der Vienna Fair bewundern und mit Ihnen über Ihre Arbeit sprechen.
In Ihren Arbeiten beschäftigen Sie sich mit Fragen nach Identitäten oder, um es mit Ihren Worten zu sagen, „mit dem weiblichen Körper, dessen Verformung, Dressur, sowohl in physischem als auch im sozialen Sinn.
Der Körper in einem unscharfen Zustand zwischen Anpassung und
Widerstand, zwischen Genuss und Qual.“
Sehr geehrte Künstlerin, liebe Frau Crisan, es ist mir eine besondere Freude heute diese – Ihre – Ausstellung mit dem Titel „Über \ Spannung“ zu eröffnen.
Geändert am 22.11.2011