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Weißer Saal in der Residenz zu Salzburg, 27. Juli 2010

Rede von Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied anlässlich der Überreichung des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich an Fürstin Marianne Sayn-Wittgenstein-Sayn

(es gilt das gesprochene Wort!)

Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann-Stellvertreter!
Sehr geehrte Fürstin!

Rede v. BM Dr. Schmied zur Überreichung des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich an Fürstin Marianne Sayn-Wittgenstein-Sayn
Fotocredit: Aleksandra Pawloff

In einem Interview mit dem deutschen Fernsehsender ZDF haben Sie, sehr geehrte Fürstin, einmal gemeint: „Sie können mich mit dem Fallschirm irgendwo runterlassen, da werde ich bestimmt bald jemanden finden, den ich kenne.“

Auch ohne dieses waghalsige Experiment vorzunehmen, bin ich fest davon überzeugt, dass diese Aussage der Realität entspricht.

Die Belege dazu liefern nämlich Ihre Fotografien – rund 250.000 an der Zahl! –, auf denen sich das Who-is-Who der Prominenz und die Stars der letzten Jahrzehnte finden.

Eine Aufzählung dieser Berühmtheiten würde den Rahmen dieser Feier sprengen, aber ich möchte nur einige nennen: Romy Schneider, Andy Warhol, Lilli Palmer, Maria Callas, Audrey Hepburn, Sean Connery, Leonard Bernstein und und und!

Sie, sehr geehrte Fürstin, machen Ihrem von Caroline von Monaco verliehenen „Ehrentitel“ Mamarazza wirklich alle Ehre!

Als geborene Salzburgerin haben Sie der Festspielstadt immer die Treue gehalten und wurden oft zum Mittelpunkt der Gesellschaft.

Durch Ihr Engagement zeigen Sie der ganzen Welt, welche Vorzüge Österreich und besonders Salzburg zu bieten hat.

„Ich möchte diesen Augenblick festhalten“, meinten Sie in einem Interview einmal auf die Frage nach dem Grund Ihrer Leidenschaft, dem Fotografieren.

Ich freue mich, Sie heute im Namen der Republik Österreich zu ehren!

Rede v. BM Dr. Schmied zur Überreichung des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich an Fürstin Marianne Sayn-Wittgenstein-Sayn
Fotocredit: Aleksandra Pawloff

Geändert am 02.08.2010

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