Sowohl Informationsbeschaffung als auch Informationsverarbeitung stellen Prozesse dar.
Information dient der
Die Schülerinnen und Schüler- und Bildungsberatung steht dabei einerseits mit Rat und Tat zur Seite und andererseits sind natürlich auch alle Stakeholder (Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer) dazu aufgefordert aktiv Informationen zu sammeln und zu verwerten und einzuordnen.
In den Grundsatzerlässen zur Schüler- und Bildungsberatung für die einzelnen Schularten (siehe RS Nr. 34/1993, RS Nr. 36/1993 und RS Nr. 114/93) ist die Information der Schülerinnen und Schüler über weitere Bildungswege als Orientierungshilfe und Entscheidungsvorbereitung als Kernaufgabe der Schüler- und Bildungsberatung festgelegt (Kap. 3.1.). Diese sind, da Bildungsberatung Teil der Bildungsaufgabe von Schule ist und zu den Pflichten des Schulleiters bzw. der Schulleiterin sowie aller Lehrpersonen gehört, bei dieser Tätigkeit entsprechend zu unterstützen (vgl. Kap. 1 der zitierten Grundsatzerlässe).
Weiters gibt es zahlreiche Informationsangebote, Beratungsstellen und Hilfestellungen.
Die Beratung ist eine grundsätzliche Aufgabe von Schule und betrifft jede Schulart und als allgemeine Bildungsaufgabe von Schule grundsätzlich alle Lehrenden.
Wesen der Beratung ist der persönliche Kontakt und das Eingehen auf die spezielle Situation der Schülerin bzw. des Schülers. Unter einer professionellen Beratung versteht man jede klärende, orientierungserleichternde, katalysatorische Vorgangsweise, bei der das Problemfeld exploriert, strukturiert (oft durch Einsatz wissenschaftlich fundierter Diagnostik), auf den Problemkern fokussiert und hinsichtlich der Ziele bzw. Zielverhaltensweisen analysiert wird. Wichtig ist ressourcenerschließendes bzw. kompensatorisches Vorgehen.
Die Schüler- und BildungsberaterInnen haben eine spezielle BeraterInnenausbildung und einen entsprechenden Auftrag, individuelle Beratung anzubieten (siehe Grundsatzerlässe zur Schüler- und Bildungsberatung RS Nr. 34/1993 und RS Nr. 36/1993 und RS Nr. 114/93). In der Schule sollten entsprechende Rahmenbedingungen (z.B. Beratungszimmer mit Internetzugang) dafür vorhanden sein.
Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, sich kostenlos an die schulpsychologischen Beratungsstellen zu wenden, die professionelle psychologische Beratung bei Bildungsentscheidungen anbieten (siehe www.schulpsychologie.at).
Weitere externe Informations- und Beratungsangebote finden Sie auf unserer Linkseite.
Geändert am 23.09.2009