Ausbildungsmöglichkeiten
Fachschule / BMS: 3 Jahre
Höhere Lehranstalt / BHS: 5 Jahre
Kolleg: 4 Semester
Aufbaulehrgang: 3 Jahre
Die Schulen für Tourismus bieten neben fundierter Allgemeinbildung eine intensive Berufsausbildung
in fachpraktischen, tourismuswirtschaftlichen und kaufmännischen Unterrichtsgegenständen. Sie vermitteln
Denkmethoden sowie Arbeits- und Entscheidungshaltungen, die die Absolvent/innen zur unmittelbaren Ausübung eines
Berufes in der Wirtschaft, insbesondere in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, befähigen.
Weitere wesentliche Ziele sind Persönlichkeitsbildung, Fähigkeit der beruflichen Mobilität und
Flexibilität, Kreativität, Kritikfähigkeit, soziales Engagement, Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit sowie
Kommunikationsfähigkeit in Deutsch und in den Fremdsprachen.
Die Schulen für Tourismus vermitteln Inhalte der Gegenstandsbereiche Religion, Sprache und Kommunikation, Allgemeinbildung, Tourismus, Wirtschaft und Recht, Ernährung, Gastronomie und Hotellerie, Betriebspraktikum, Bewegung und Sport sowie den schulautonomen Erweiterungsbereich (wahlweise Tourismus- und Freizeitmanagement, Hotel- und Gastronomiemanagement, weiterer Ausbildungsschwerpunkt).
Die Lehrpläne sehen darüber hinaus Pflichtpraktika von – je nach Schulform – insgesamt 12 bis 32 Wochen vor.
Absolvent/innen sind in Tätigkeitsfeldern in verschiedenen Zweigen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft und der Verwaltung auf kaufmännischer und administrativer Ebene tätig, z.B. als Hotel-/Gastgewerbeassistent/in, Großküchenleiter/in, Produktentwickler/in im Tourismusbereich, Fachkraft für Küche und Service, Gastgewerbeeinkäufer/in, Hotelkaufmann/-frau, Büroangestellte/r, Kundenbetreuer/in.
Zusätzlich gibt es an einzelnen Standorten folgende Ausbildungsangebote (z.T. in Form von Schulversuchen): Tourismusfachschule, Gastgewerbefachschule, Touristische Informations- und Kommunikationstechnologie, Schihotelfachschule, Internationales Hotel- und Tourismusmanagement, International Course in Hotel Management, Hotelfachlehrgang für Erwachsene
Geändert am 22.04.2010