efit21 – digitale Agenda für Bildung, Kunst und Kultur

Lernen in einer digitalen Welt – Der Wandel der Informations- und Wissensgesellschaft macht vor dem Bildungswesen nicht halt: Kommunizieren, Lehren und Lernen verändern sich durch digitale und Informationstechnologien nachhaltig. Das Internet hat seine „Publikationsfunktion“ durch neu entwickelte Portale erweitert und wird interaktiv, kommunizieren rückt zunehmend in den Vordergrund.

efit21 setzt gezielt Schwerpunkte in der Einbeziehung und Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien in den österreichischen Bildungs-, Kunst- und Kultureinrichtungen, stellt die Grundlage für eine ziel- und wirkungsorientierte IKT-Umsetzungsstrategie dar und ist die digitale Agenda für Bildung, Kunst und Kultur des Unterrichtsministeriums.

Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

1. Qualität steigern
Durch den Einsatz von IKT soll die Qualität beim Lehren und Lernen gezielt gesteigert werden. Das Hauptaugenmerk liegt in der Teilhabe und der Qualität der Nutzung von IKT.

2. Digitale Kompetenzen vermitteln
Jungen und erwachsenen Menschen sollen die not¬wendigen digitalen Kompetenzen für persönlichen, beruflichen, gesellschaftlichen und kulturellen Erfolg vermittelt werden.

3. Arbeitsmarkterfolg fördern
Die IKT-Ausbildung im schulischen Bereich soll arbeitsmarktrelevante Qualifikationen und allgemeine oder berufsbezogene eSkills vermitteln.

4. Effizienz steigern
Der Einsatz von IKT in der Bildungs- und Kulturverwaltung soll die Effizienz nachhaltig verbessern und eine moderne Organisation fördern. Dafür sind eine leistungsfähige Infrastruktur und zielgruppenorientierte Services und Anwendungen erforderlich.

5. Gesellschaft integrieren
Barrieren in der Nutzung von IKT sollen beseitigt werden, um deren Potenziale allen Personen zugänglich zu machen und damit die gesamtgesellschaftliche Integration und Teilhabe zu verbessern. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Medienkompetenz und Sicherheit.

6. Kunst und Kultur fördern
Durch den IKT-Einsatz soll das Kunst- und Kulturerbe Österreichs zeitgemäß und ortsunabhängig präsentiert, vermittelt und für künftige Generationen bewahrt und Zugangsbarrieren abgebaut werden. Die Zugänglichkeit zum Kunst- und Kulturerbe soll unter Wahrung der Urheberrechte verbessert werden. Durch den Einsatz von IKT soll die Weiterentwicklung des Kultur- und Kreativstandortes Österreich vorangetrieben werden.

Geändert am 25.05.2011

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