Bildungsprojekte 2008
Qualität garantieren
Leistung fördern
Freude vermitteln
Foto: Petra Spiola
Chancengerechtigkeit, Leistungsförderung und Individualisierung sind die Ziele meiner bildungspolitischen Arbeit.
Spitzenleistungen brauchen eine breite Basis. Wir dürfen kein Kind zurücklassen. Ich habe bereits in den ersten Monaten
meiner Arbeit zentrale Maßnahmen für eine bessere Zukunft unserer Kinder gesetzt.
Das Schuljahr 2007/08 brachte konkrete Verbesserungen für alle Schülerinnen und Schüler. Aber auch wichtige
Weichen für Reformen des Schulsystems wurden gestellt, um junge Menschen auf den fortlaufenden technologischen,
wirtschaftlichen und sozialen Wandel bestmöglich vorzubereiten. Unser Bildungssystem muss sich mit den besten in Europa
messen.
Ich freue mich über die Aufbruchstimmung und die lebendige bildungspolitische Debatte. Sie sind Beweis für den
hohen öffentlichen Stellenwert von Bildung in unserem Land. 2008 werde ich mein Reformprogramm zielorientiert und
engagiert fortführen.
2008
Unsere Projekte für dieses Jahr
Bildung sichert Lebenschancen
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Kleinere Klassen. Die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl wird im ersten Halbjahr 2008
gesetzlich festgelegt. Seit dem Schuljahr 2007/08 sitzen in 90 % aller ersten Klassen (Volksschule, Hauptschule, AHS,
Polytechnische Schule) maximal 25 SchülerInnen. Das pädagogische Konzept „25plus“ bringt mehr Individualisierung und
Aufmerksamkeit für jedes Kind und erhöht die Qualität des Unterrichts.
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Start der Modellversuche Neue Mittelschule bereits im Schuljahr 2008/09. Die Neue
Mittelschule ermöglicht einen gemeinsamen Unterricht aller 10- bis 14- Jährigen auf Basis neuer pädagogischer
Standards. Individuelles Eingehen auf unterschiedliche Fähigkeiten und Förderung der Talente der einzelnen SchülerInnen
stehen im Mittelpunkt.
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Deutsch-Förderkurse. Gesetzliche Regelung für außerordentliche SchülerInnen im ersten
Halbjahr 2008. Die Kenntnis der deutschen Sprache ist Voraussetzung für Bildungserfolge.
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Verpflichtendes Kindergartenjahr. Ab September gibt es ein verpflichtendes Kindergartenjahr
für fünfjährige Mädchen und Buben mit Sprachdefiziten. Damit wird der bestmögliche Einstieg in den Schulalltag
gewährleistet.
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Bessere Ausbildung für KindergartenpädagogInnen. Sie ermöglicht ein vielfältigeres
Bildungsangebot im Kindergarten und bestmögliche frühe Förderung unserer Kinder.
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Fixierung von Bildungsstandards. Sie legen fest, was SchülerInnen in der vierten bzw. achten
Schulstufe in den Kernfächern können sollen – eine wichtige Maßnahme zur Qualitätssteigerung.
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Neuregelung der schulautonomen Tage, um Familien die Betreuung ihrer Kinder zu erleichtern.
Zwei der schulautonomen Tage werden in Zukunft in den Bundesländern zentral geregelt. Die neue Regelung tritt mit dem
Schuljahr 2008/09 in Kraft.
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„Gütesiegel für schulische Tagesbetreuung“ zeichnet die besten Tagesbetreuungsangebote aus.
Die positiven Beispiele sollen langfristig und flächendeckend die Qualität in der Tagesbetreuung steigern.
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Start der Berufsmatura in einer bundesweiten Pilotphase mit dem Schuljahr 2008/09: Lehrlinge
können parallel zu ihrem Lehrabschluss die Reifeprüfung ablegen.
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Mehr Bildungsangebote für Berufstätige. Die Bildungsangebote für Erwachsene werden ausgebaut.
Das Nachholen von Bildungsabschlüssen soll auch im zweiten Bildungsweg kostenfrei angeboten werden. Die
Vorbereitungsarbeiten hierfür laufen 2008 an.
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Bessere Berufs- und Bildungsberatung in den Schulen. Durch neue Standards für die
Berufsberatung in den Schulen sollen die Berufs- und Bildungsentscheidungen junger Menschen besser unterstützt werden.
BeratungslehrerInnen erhalten zusätzliche Fortbildungsmöglichkeiten.
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Weiterentwicklung der LehrerInnenbildung. Die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und
Pädagogischen Hochschulen in der LehrerInnenbildung wird verstärkt. Erste Schritte zu einer gemeinsamen Ausbildung für
alle pädagogischen Berufe sollen gesetzt werden.
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„Gemeinsam gegen Gewalt“. Schule soll ein Ort des Miteinanders sein. Bereits 2008 werden
verstärkt Maßnahmen gesetzt, um SchülerInnen und LehrerInnen Strategien zur Gewaltvermeidung zu vermitteln.
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Nationaler Bildungsbericht. Erstmals wird 2008 neben zahlreichen internationalen Studien auch
ein nationaler Bildungsbericht durch das neue Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des
österreichischen Schulwesens (BIFIE) erstellt. Die österreichische Bildungspolitik kann durch regelmäßige
wissenschaftliche Analysen faktenbasierter gestaltet werden.
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2008 – das EU-Jahr des interkulturellen Dialogs. In allen Bundesländern werden
Veranstaltungen zum interkulturellen Dialog stattfinden. Der Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen ist
gemeinsam mit der Sprachenpolitik ein inhaltlicher Schwerpunkt der Bildungsarbeit 2008.
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„Kunst macht Schule“. Mehr Kunst- und Kulturprojekte an den Schulen sollen jungen Menschen
einen neuen Zugang zu Bildung vermitteln und die Kreativität fördern. Jede Schule soll in Zukunft eine Partnerschaft
mit einer Kulturinstitution eingehen.
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Bildung und Integration. Bildung ist der Schlüssel zu gelungener Integration. Sprachförderung
und interkultureller Dialog werden intensiviert. Muttersprachlicher Unterricht wird ausgebaut. „Vielfalt als Chance“
ist dabei die Devise.
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„Entscheidend bist DU!“ Demokratie braucht junge Menschen. Die Demokratie-Initiative der
Bundesregierung setzt aktiv Maßnahmen für mehr und bessere politische Bildung. Spannende Aktivitäten wie „DemoDating“
mit PolitikerInnen und die Möglichkeit zur Umsetzung eigener Projekte machen Demokratie für Jugendliche hautnah
erlebbar.
2007
Was wir für Sie erreicht haben.
Bildungspolitische Bilanz
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Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf den Richtwert 25 in den ersten Klassen der
Volksschulen, Hauptschulen, AHS und Polytechnischen Schulen.
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1500 neue Arbeitsplätze für Lehrerinnen und Lehrer ab dem Schuljahr 2007/08.
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Erhöhung der Tagesbetreuungsplätze um 40 %. In ganz Österreich stehen 95.000
Tagesbetreuungsplätze zur Verfügung.
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Schülerbeihilfe um 13 % erhöht und Einkommensgrenze angehoben.
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„Gemeinsam gegen Gewalt“. Generalstrategie zur Gewaltprävention an unseren Schulen.
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Start der Pädagogischen Hochschulen im Herbst 2007 für eine bessere Aus-, Fort- und
Weiterbildung unserer Lehrerinnen und Lehrer.
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Gesetzliche Basis für die Modellversuche Neue Mittelschule. Für die Modellversuche wurden
Bestandsgarantie und Rechtssicherheit geschaffen.
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Einrichtung einer ExpertInnenkommission zur Erarbeitung von Strategien und Modellen für die
gesamte Schulorganisation.
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Erster Schulgipfel im Dezember 2007. Schulpartnerschaft, InteressenvertreterInnen sowie
ExpertInnen trafen sich zum intensiven Informationsaustausch.
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„Entscheidend bist DU!“ Start der Demokratie- Initiative der Bundesregierung für bessere
politische Bildung an unseren Schulen.
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„Gesunde Schule“. Regierungsprojekt für mehr Gesundheitsbewusstsein an unseren Schulen.
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Lernen ein Leben lang. Investitionen von 41 Millionen Euro für ein
Lifelong-Learning-Programm.
Mehr Informationen
Schule und Bildung allgemein: www.bmukk.gv.at
Nachmittagsbetreuung: www.bmukk.gv.at/nachmittagsbetreuung
Schülerbeihilfe: www.schuelerbeihilfe.at
Neue Mittelschule: www.bmukk.gv.at/nms
Pädagogische Hochschulen: www.bmukk.gv.at/ph
Demokratie-Initiative: www.entscheidend-bist-du.at
Interkultureller Dialog: www.interkultureller-dialog-2008.at
Kontakt:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Tel.: +43 1 53120-0
ministerium@bmukk.gv.at
Schulinformation:
Tel.: 0810 205220
schulinfo@bmukk.gv.at
Hotline Neue Mittelschule:
Tel.: 0800 205676
nms@bmukk.gv.at
Folder: Bildungsprojekte 2008 (pdf, 116 KB)
Geändert am 28.01.2008