Vom 4. bis 5. Dezember 2008 veranstaltet das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) und dem Österreichischen Sprachen-Kompetenz-Zentrum die Sprachenkonferenz "Unsere Gesellschaft ist mehrsprachig – unsere Bildung auch? Wege zu einem Gesamtkonzept sprachlicher Bildung in Österreich".
Die Tagung findet in Graz an der Karl-Franzens-Universität und an der Pädagogischen Hochschule Steiermark statt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, mit welchen konkreten Maßnahmen wir die Mehrsprachigkeit in der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Österreich fördern können. In sieben Workshops wird der Bogen von der frühen sprachlichen Bildung im Kindergarten über den schulischen Sprachenunterricht, die LehrerInnenbildung und die Mehrsprachigkeit an Universitäten und Fachhochschulen bis zur Erwachsenenbildung und zur Wirtschaft gespannt. Die sprachliche Bildung von MigrantInnen wird ein weiteres zentrales Thema dieser Veranstaltung sein.
Ein Schlusspodium, moderiert von Kleine Zeitung-Bildungsjournalistin Claudia Gigler, gibt Persönlichkeiten aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur Gelegenheit für visionäres Denken.
Grundlage für die Diskussionen bilden die Ergebnisse des österreichischen Language Education Policy Profiling-Prozesses (LEPP) – einer Initiative des Europarats, an der Österreich mitwirkte. Der Profilbildungsprozess hatte zum Ziel, den IST-Stand der österreichischen Sprach- und Sprachunterrichtspolitik aufzuzeigen, zu analysieren und Schwerpunktbereiche zu definieren, auf die sich die Weiterarbeit nach 2008 konzentrieren soll.
Die Sprachenkonferenz ist eine wichtige Maßnahme, um nach dem LEPP-Prozess die Entwicklung eines Gesamtkonzepts sprachlicher Bildung in Österreich konsequent weiterzuverfolgen.
Nähere Informationen unter www.oesz.at.
Kontakt:
Dr. Carla Carnevale
carnevale@oesz.at
T +43 (0)316 824150.
Geändert am 21.10.2008