Jedes Kind und jede/r Jugendliche hat das Recht und sollte die Möglichkeit haben in einer Gesundheitsfördernden Schule ausgebildet zu werden (Resolution der ersten europäischen Konferenz „Gesundheitsfördernde Schulen“, Thessaloniki 1997)
Das Österreichische Netzwerk „Gesundheitsfördernde Schulen“ wird vom Bildungs- und Gesundheitsressort seit 1993 getragen. Die Europäische Union, der Europarat und die Weltgesundheitsorganisation haben dieses europaweite Projekt „Health Promoting Schools“ ins Leben gerufen und unterstützen es nachhaltig.
Die Qualität dieses Projektes liegt darin, dass das Gesundheisbewusstsein, das Gesundheitsverhalten und das Schulklima positiv verändert werden. Internationale Studien zeigen, dass langfristig positive Auswirkungen auf die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu erwarten sind. Gesundheit und Schulleistungen gehen parallel. Gesündere Schülerinnen und Schüler bringen bessere Schulleistungen. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler verhalten sich gesünder. Gezielte Interventionen führen zu einer verbesserten Stress- und Problembewältigung bei Lehrpersonen und in der Folge zu einer längerfristig befriedigenderen und gesundheitlich weniger belastenden Arbeitshaltung.
Woran erkennt man eine Gesundheitsfördernde Schule:
(adaptiert nach Schritt für Schritt zur Gesundheitsfördernden Schule. Ein Leitfaden für LehrerInnen und SchulleiterInnen“ PDF (pdf, 770 KB), Herausgeber: Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen und Bundesministeirum für Bildung, Wissenschaft und Kultur, 2001)
Weitere Informationen:
Nationale Koordinatorin,
Dr. Beatrix Haller, BMUKK
Dr. Johanna Geyer,
Bundesministerium für Gesundheit ,
E-Mail:
johanna.geyer@bmg.gv.at
Andere Themen:
Schulische Gesundheitsförderung
Unterrichtsprinzip Gesundheitserziehung
Geändert am 21.07.2011