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Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Bundesverfassungsgesetz

Österreich bekennt sich mit dem Bundesverfassungsgesetz vom 11. Juli 2013 (BGBl. I Nr. 111/2013) im § 1 zum Prinzip der Nachhaltigkeit bei der Nutzung der natürlichen Ressourcen, um auch zukünftigen Generationen bestmögliche Lebensqualität zu gewährleisten.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BINE) soll angesichts der globalen Ressourcenverknappung und den damit verbundenen Verteilungsproblematiken helfen, ein friedliches, solidarisches Zusammenleben in Freiheit und Wohlstand sowie in einer lebenswerten Umwelt den heutigen und künftigen Generationen zu ermöglichen.

Eine kritische Reflexion der eigenen Lebenswirklichkeit, der gesellschaftlichen Zustände, der derzeit vorherrschenden Denkmodelle und Werturteile zielt auf Verantwortung und Mündigkeit der/des Einzelnen ab.

Menschen jeden Alters, Geschlechtes und jeder Kultur sollen darin unterstützt werden, alternative Visionen einer nachhaltigen Zukunft zu entwickeln und an der Realisierung dieser Visionen gemeinsam mit anderen phantasievoll zu arbeiten.

UNO Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung von 2005 – 2014

Die Vereinten Nationen beschlossen eine Bildungsdekade mit dem Ziel einer stärkeren Verankerung der Themen Nachhaltiger Entwicklung in den nationalen Bildungsvorhaben der UNO-Mitgliedsstaaten.

Die UNESCO hält fest, dass es nur dann eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung geben könne, wenn die folgenden acht Themenbereiche in einer kritischen Zusammenschau und aktiven Verbindung zusammenwirken:

  • Gleichstellung von Frauen und Männern
  • Gesundheitsförderung
  • Umweltschutz
  • Ländliche Entwicklung
  • Friede und humanitäre Sicherheit
  • Nachhaltiger Konsum
  • Kulturelle Vielfalt
  • Nachhaltige Stadtentwicklung

Die UNESCO formuliert darüber hinaus pädagogische Prinzipien: BINE ist

  • interdisziplinär - fächerübergreifendes Zusammenwirken
  • Werte-orientiert
  • sensibilisierend für kulturelle Unterschiede,
  • problemlösungsorientiert,
  • methodisch vielfältig
  • partizipatorisch und
  • lokal relevant unter Berücksichtigung der Lebenswirklichkeit der Lernenden

Zusätzlich sind die ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen der Nachhaltigkeit gleichermaßen anzusprechen.

Österreichische Bildungsstrategie für Nachhaltige Entwicklung

Die Strategie wurde nach einem breit angelegten Konsultationsprozess, an dem zahlreiche AkteurInnen Nachhaltiger Entwicklung aus den Bundesländern und Regionen und ExpertInnen teilgenommen haben, verfasst und vom BMUKK, BMWF und BMLFUW am 12. November 2008 dem Ministerrat zur Beschlussfassung vorgelegt. Mit der Strategie sollen der Bewusstseinswandel in Richtung Nachhaltigkeit bei Lernenden und Lehrenden unterstützt und die AkteurInnen vernetzt werden.

Dekadenbüro

Für die Umsetzung der Strategie wurde das Dekadenbüro eingerichtet, das mit dem Portal www.dekadenbuero.at, sowie mit Veranstaltungen die Vernetzung der Akteure und den Informationsaustausch unterstützt.

UNESCO-Kooperation

Halbjährlich werden Dekadenprojekte von einer Kommission bei UNESCO-Österreich ausgezeichnet. Diese sind in der Bildungslandkarte eingetragen.

Interministerielle BINE-Plattform im BMUKK/BMWF

2004 wurde die Plattform eingerichtet zur gegenseitigen Information und Abstimmung zwischen Schulbereich, Universitätsbereich und Forschungsbereich, zur Initiierung abteilungs-, sektions-, ressortübergreifenden Aktivitäten, z. B. Forschungs-Bildungs-Kooperation sowie zur gemeinsamen Positionsformulierung und Beratung für EntscheidungsträgerInnen der Ressorts.

Ergebnis sind Beiträge zum Konsultationsprozess für die Bildungsstrategie, Mitwirken an Vorbereitung und Durchführung der EU-Konferenz 2006, Herausgabe der Publikation UN-Dekade zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Initiativen des BMUKK, Stand 2007 (Gössinger, 2007) sowie Stand 2010 (Sulkakoski-Schaller, 2010).

EU-BINE-Konferenz

Bildung für nachhaltige Entwicklung: Conference Report (2006)

Das BMUKK organisierte im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft eine Konferenz (Wien, 13. – 15. März 2006) „Education for Sustainable Development towards Responsible Global Citizenship” als erste offizielle Veranstaltung der Europäischen Union zum Themenfeld BINE. Das Ergebnis der Tagung floss in die Schlussdokumente der EU-Präsidentschaft sowie in die EU-Nachhaltigkeitsstrategie ein. Für den EU-Konferenzbericht (Schratz, M./Mayr, K., 2006) und die Konferenzdokumentation siehe Dokumente zur EU-Konferenz "Bildung für nachhaltige Entwicklung / BINE".

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BINE-Publikationen

Grundsatzpapier zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der PädagogInnenbildung Neu

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Grundsatzpapier zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der PädagogInnenbildung Neu

Erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. (Steiner, R. / Rauch, F., 2013)

Bildung und damit auch LehrerInnenbildung spielen eine zentrale Rolle, um Menschen zu befähigen, die Welt zukunftsfähig zu gestalten. Die Probleme sind bekannt: Die Menschheit hat Möglichkeiten in die Abläufe der Erde einzugreifen, wie nie zuvor, ohne jedoch die langfristigen Folgen wirklich kalkulieren zu können; die Liste an vorhersehbaren oder schon aktuellen durch Menschen ausgelöste Katastrophen ist lang.
Die Nachhaltigkeitsherausforderungen verlangen integrative, problemzentrierte und forschende Formen des Lernens, die die Lernenden befähigen kritisch, kreativ und veränderungsfähig zu werden. Dieser Anspruch stellt neue und große Herausforderungen an den/die einzelne Bürger/in und an die gesamte Gesellschaft dar.
Bildung wird daher als einer der wichtigsten Schlüssel zur Erreichung einer Nachhaltigen Gesellschaft gesehen. Universitäten und Hochschulen sind gefordert, die LehrerInnenaus‐, ‐fort und ‐weiterbildung diesen Erfordernissen anzupassen. Gute Beispiele gibt es bereits.
Für die Entwicklung im Rahmen der PädagogInnenbildung NEU wird in diesem Grundsatzpapier eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen.

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Lernen für die Zukunft

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"Lernen für die Zukunft - Kompetenzen für Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Eine wichtiges Element für die Umsetzung einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung sind entsprechende Kompetenzen von Lehrenden in allen Bereichen der formalen, non-formalen sowie informellen Bildung.

Eine UNECE-ExpertInnengruppe hat die Publikation „Lernen für die Zukunft. Kompetenzen für Bildung für Nachhaltige Lernen für die Zukunft" erstellt, die am 7. April 2011 als gemeinsames Dokument der UNECE-Mitgliedsstaaten angenommen wurde. Grundlage dafür war das EU-Comenius 2-Projekt CSCT - Curriculum, Sustainable Development, Competences, Teacher Training (2004 – 2007) zu dem Österreich mit der Studie „Kompetenzen für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (KOM-BiNE)" (pdf, 2 MB) einen großen Beitrag leistete.

Die vorliegende Publikation wurde 2013 im Zusammenwirken von BMUKK, österreichischem Dekadenbüro, Deutscher UNESCO-Kommission, Deutschem Bundesministerium für Wissen-schaft und Forschung, der Schweizer Stiftung „Education 21“ sowie der Schweizer UNESCO-Kommission aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und auch gemeinsam finanziert. „Lernen für die Zukunft“ ist besonders für MultiplikatorInnen, Führungskräfte und EntscheidungsträgerInnen aus allen Bildungsbereichen relevant: So werden Kompetenzen der BNE – soweit möglich – definiert, um sie als Werkzeug dafür nutzen zu können, die Integration von BNE in allen Bildungsprogrammen auf allen Ebenen zu erleichtern. Der Kompetenzkatalog soll dabei als Maßstab für die notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten von PädagogInnen sowie als Leitbild für das Zusammenleben und die optimale Zusammenarbeit von PädagogInnen und Lernenden dienen und Handlungsempfehlungen im Sinne einer BNE abgeben. Ein ganzheitlicher Ansatz, die Vision eines Wandels sowie das Erreichen einer Transformation sind dabei entscheidende Merkmale, die sich in den Kompetenzen widerspiegeln.

"Lernen für die Zukunft" (pdf, 1 MB)

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Cover: Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Vermittlung einer zerbrechlichen Zukunft

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Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Vermittlung einer zerbrechlichen Zukunft
(Tschapka, J., 2012)
ISBN 978-3-258-07360-6

Nachhaltige Entwicklung mit ihrer ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension kann man nicht verordnen, sie ist vielmehr das Ergebnis von gemeinsamen Bemühungen aller Betroffenen. Dies ist auch eine große Herausforderung für die Bildungsarbeit. Denn „Lehrende und Erziehende müssen ihre Schülerinnen und Schüler für ein Leben in einer globalisierten Zukunft vorbereiten: Kein leichtes Unterfangen in einer Welt knapper Naturgüter und geringer Verteilungsgerechtigkeit! Aber eine komplizierte und unsichere Welt bietet auch die Chance, für ein gutes Leben zu lernen. Das vorliegende Buch holt gesellschaftliche Herausforderungen, überfachliche Themen und Unterrichtsprinzipien aus dem Randbereich der Lehrpläne und stellt sie ins Zentrum zukunftsweisender Bildung“.

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UN-Dekade zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Initiativen des BMUKK, Stand 2010

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UN-Dekade zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Initiativen des BMUKK, Stand 2010
(Sulkakoski-Schaller, T., 2010)
ISBN 978-3-85031-139-7

Zur Halbzeit der UN-Dekade wurden im Rahmen der BINE-Plattform des BMUKK/BMWF die aktuellen Entwicklungen im BMUKK neuerlich erfasst und publiziert. Die eingelangten Beiträge zu den Projekten, Initiativen und Maßnahmen zu BINE wurden redigiert und liegen nun als Broschüre mit dem Titel: „UN-Dekade zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Initiativen des BMUKK, Stand 2010“ vor.

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Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Diskussion

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Bildung und Nachhaltige Entwicklung in der Diskussion
Reflexionen zu Qualitätskriterien einer BNE an Schulen

(Heinrich, M. et. al., 2009)
ISBN 978-3-86582-840-8

Um die Reflexionen über Qualitätskriterien für Schulen zu befördern, wurde in einem Forschungsprojekt der Universität Linz versucht, mit vier Österreichischen Schulen in Hinblick auf die in der internationalen Diskussion vorgeschlagenen Qualitätskriterien in Diskussion zu treten.

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KOMBINE - Kompetenzen für Bildung fürNachhaltige Entwicklung

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Kompetenzen für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (KOM-BiNE)
(Rauch, F. / Streissler, A. / Steiner, R., Oktober 2008)
ISBN 978-3-85031-110-6

In diesem vom BMUKK beauftragten Forschungsprojekt wurde ein Kompetenzmodell für BNE (KOM-BiNE Konzept) auf Basis von Literaturrecherchen, theoretischen Reflexionen, Interviews mit Leiter/innen von und Teilnehmer/innen an Lehrgängen im BNE Bereich in verschiedenen europäischen Ländern entworfen. Das KOM-BiNE Konzept bietet einen prozessbezogenen Reflexionsrahmen für Vorhaben im Bereich BNE in der Lehre. Die Publikation enthält neben der Beschreibung des Konzeptes Darstellungen und Analysen von sechs Lehrgängen (aus Österreich, der Schweiz, England und Deutschland) sowie einen Baukasten für Impulsfragen und ausgewählten Gestaltungsmethoden für BNE-Vorhaben.

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Bildung für Nachhaltige Entwicklung - Ansichten und Einsichten (Cover)

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Bildung für Nachhaltige Entwicklung – Ansichten und Einsichten
Reflexion des Konsultationsprozesses
(Linder, W., 2007)
ISBN 978-3-85031-085-7

Die Publikation enthält Interviews mit ExpertInnen und fasst die Konsultationstagungen in den Bundesländern und mit bundesweit tätigen NGO´s zusammen.

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UN-Dekade zur Bildung für  Nachhaltige Entwicklung: Initiativen des BMUKK, Stand 2007

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UN-Dekade zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Initiativen des BMUKK, Stand 2007
(Gössinger, K., 2007)
ISBN 978-3-85031-092-5

Die BINE-Plattform des BMUKK/BMWF beschloss beim Workshop zur Österreichischen Bildungsstrategie im Dezember 2005, eine Leistungsdarstellung des Unterrichtsressorts zu BINE herauszugeben. Dazu wurde eine Umfrage an alle Abteilungen des Hauses gestartet. Die eingelangten Beiträge zu den Projekten, Initiativen und Maßnahmen zu BINE wurden redigiert und liegen nun als Broschüre vor.

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Bildung und nachhaltige Entwicklung: Eine lernende Strategie für Österreich

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Bildung und Nachhaltige Entwicklung: Eine lernende Strategie für Österreich
Empfehlungen zu Reformen im Kontext der UNO-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung (2005-2014)
(Heinrich, M. et. al., 2007)
ISBN 978-3-86582-569-8

Das vom BMUKK und BMLFUW gemeinsam beauftragte Expertenteam erstellte einen Grundlagentext für die österreichische Bildungsstrategie für Nachhaltige Entwicklung. Dieser Bericht dieser Redaktionsgruppe der ExpertInnen bildet die Grundlage für einen Ministerratsvortrag und liegt nun als selbstständige Publikation vor.

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Bildung und Nachhaltige Entwicklung: Empirische Studien zu SchülerInnensichtweisen

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Bildung und Nachhaltige Entwicklung: Empirische Studien zu SchülerInnensichtweisen
(Heinrich, M. et al., 2006)
ISBN 978-3-86582-151-5

In dieser empirischen Untersuchung wurden mit zwanzig Schülerinnen und Schülern aus Schulen, die an „BINE“-relevanten Programmen teilnehmen, (ÖKOLOG-Schulen, IMST²-Schulen, UNESCO-Schulen) Interviews geführt. Ziel war es, empirisch zu eruieren, welche Vorstellungen Schülerinnen und Schüler mit dem verbinden, was gemeinhin unter „Nachhaltiger Entwicklung“ verstanden wird.

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9x Partizipation - Praxisbeispiele aus der Schule

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9x Partizipation - Praxisbeispiele aus der Schule
(Posch, P. und das ENSI-LehrerInnen-Team, Verlag Ueberreuter; Wien, 2006)
ISBN 978-3-8000-5339-1

Gestaltungskompetenz, Selbstständigkeit und nachhaltige Wert-vorstellungen sind in den letzten Jahren wichtige Ziele der Schule geworden. Eine wesentliche Voraussetzung dafür, die Beteiligung von SchülerInnen an der Gestaltung des Lehrens und Lernens und des schulischen Umfelds ist hingegen noch kaum über isolierte Versuche an einzelnen Schulen hinausgekommen. Im Rahmen des internationalen Projekts Umwelt und Schulinitiativen (ENSI) wurden neun explorative Studien zum selbstregulierten partizipativen Lernen ausgearbeitet, um Einblick in einschlägige Erfahrungen von LehrerInnen und SchulleiterInnen zu gewinnen. Die Studien beschäftigen sich vor allem mit Partizipation im regulären Unterricht und im Rahmen von Projekten, die über den Fachunterricht hinausgehen. Im Buch werden die neun Fallstudien vorgestellt und in einer vergleichenden Analyse anhand ausgewählter Gesichtspunkte untersucht. Im Rahmen der vergleichenden Analyse erfolgt auch eine theoretische Einführung in die Thematik.

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Indicators of an Education for Sustainable Development

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Pilotstudie zu Indikatoren einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung
English Summary

(Siemer, S. / Rammel, C. / Elmer, S., 2006)
ISBN 978-3-85031-105-2

Die vorliegende Pilotstudie, erstellt im Auftrag des BMUKK, versucht einen ersten Überblick über BNE-Indikatoren zu geben und geht gleichzeitig der Frage nach, welche schon vorhandenen Nachhaltigkeits- und Bildungsindikatoren für die Komplexität von BNE-Prozessen verwendbar erscheinen. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Bereich Hochschulen bzw. Universitäten.

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Bildung für Nachhaltige Entwicklung im österreichischen Schulsystem
Eine explorative Vorstudie zu Zukunftsbildern von Schülerinnen und Schülern
Kurzfassung; 23 S.
(Heinrich, M., 2005)

Abschließender Projektbericht zur Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

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Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung

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Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der LehrerInnenbildung
Dokumentation der Symposien in Salzburg, Graz und Baden
(Tschapka, J. / Minsch. J. / Rauch, F. / Radits, F. / Steiner, R., 2004)
ISBN 3-85031-032-9

Diese Publikation dokumentiert die ersten drei richtungsweisenden Symposien, die sowohl in den Lehrgang „Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der LehrerInnenbildung“ (2005 – 07 und 2008-10) mündeten als auch wichtige Hinweise für die Erstellung der Österreichischen Bildungsstrategie für Nachhaltige Entwicklung gaben.

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Internationale Beiträge und Kooperation

United Nations Economic Commission for Europe (UNECE)

Die UNECE hat als Beitrag der UN-Region Europa im März 2005 beim Treffen der Umwelt- und Bildungsminister in Vilnius die UNECE-Strategie Bildung für nachhaltige Entwicklung verabschiedet und ein „Steering Committee on Education for Sustainable Development“ eingerichtet. Darin ist Österreich durch je einen Vertreter des BMBF und des BMLFUW bei den jährlichen Arbeitstreffen vertreten und berichtet dort über den Stand der Umsetzung.
Basierend auf einem akkordierten Indikatorenset haben die UNECE-Staaten vereinbart, in drei Phasen (2007, 2010, 2014) über Erfolg bzw. Qualität der Umsetzung der UNECE-Strategie zu berichten.

Die österreichischen Berichte 2006 und 2010 sind als Download verfügbar:

International Network ”Environment and School Initiatives/ENSI"

”Environment and School Initiatives/ENSI" ist ein regierungsgestütztes internationales Netzwerk und beschäftigt sich seit 1986 mit internationaler Forschung und Entwicklung im Bereich Umwelterziehung und Schulentwicklung sowie Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Österreich hat, vertreten durch das Unterrichtsministerium, 1985 das Projekt "Umwelt und Schulinitiativen" im Rahmen des CERI der OECD initiiert. Von Anbeginn gestaltet Österreich die Entwicklung von ENSI maßgeblich mit und nutzt zugleich ENSI als Impulsgeber, Lernfeld und internationale Referenz.
Für Details siehe ensi.bmbf.gv.at und www.ensi.org

Europäische Union

Europäische Sammlung von Beispielen guter Praxis - Inventory of innovative practices in education for sustainable development. Österreichische Beispiele sind ÖKOLOG (Seite 38) und Nachhaltige Universitäten (Seite 40).

Inventory of Innovative Practices in Education for Sustainable Development

EU- Netzwerkprojekt: “Collaboration of Community and School for Sustainable Development – CoDeS” / 2011-2014

CoDeS konzentriert sich auf die Kooperation von Schule und Gemeinwesen zur Umsetzung von nachhaltiger Entwicklung. Die Aktivitäten des Netzwerks befassen sich aus einer europäischen Perspektive mit Prozessen des Lernens, mit Modellen, Werten und Instrumenten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Gemeinwesen.

Aus Österreich wirken das BMBF und eine Reihe weiterer Institutionen als Partner an diesem Projekt mit. Das BMBF hat die erste CoDeS-Konferenz vom 1. bis 3. Mai 2012 in Wien organisiert.

www.comenius-codes.eu

EU-COMENIUS 3 Netzwerkprojekt: Partnership and Participation for a Sustainable Tomorrow / Partnerschaft und Partizipation für eine nachhaltige Zukunft – SUPPORT 2007-2010

"SUPPORT" fokussierte auf die Zusammenarbeit von Schulen, Kommunen/Gemeinden und Forschungseinrichtungen in der Qualitätsentwicklung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Die Broschüren "Biodiversity in ESD" und "Collaboration in ESD" sowie alle weiteren Berichte und Ergebnisse dieses EU-Projektes sind auf www.support-edu.org zu finden.

www.ensi.org/Projects/Former_Projects/SUPPORT

CO2NNECT
Eine wichtige Aktion zum Klimawandel ist CO2NNECT.
Die Website www.co2nnect.org wurde für LehrerInnen und SchülerInnen zur Unterstützung der Kampagne "CO2nnect - CO2 on the way to school" entwickelt, die von über 30.000 SchülerInnen mit Daten zu Nachhaltigem Schulweg angereichert wurde.

SEED: School Development through Environmental Education (Schulentwicklung durch Umweltbildung)

Dieses EU COMENIUS 3 Netzwerkprojekt (2002 - 2005) wurde vom BMUKK koordiniert und führte zu einer intensiven internationalen Vernetzung. Ein wichtiges Ergebnis sind die "Qualitätskriterien für Eco-schools/BNE-Schulen".

Qualitätskriterien für BNE-Schulen

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Qualitätskriterien für BNE-Schulen
Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Schulen - Leitfaden zur Entwicklung von Qualitätskriterien
(Breiting, S. / Mayer, M. / Mogensen, F., 2005)
ISBN 3-85031-057-4

Im EU-COMENIUS 3 Netzwerkprojekt "School Development through Environmental Education" SEED" (2002 - 05) wurden "Qualitätskriterien für BNE-Schulen" (BNE steht für "Bildung für Nachhaltige Entwicklung") in Zusammenarbeit mit ExpertInnen des Internationalen Netzwerks "Environment and School Initiatives/ENSI (www.ensi.org)" erstellt. Die Publikation gibt den Stand der internationalen Diskussion wieder, die darin angeführten und erläuterten 14 Kriterien beschreiben Qualitäten und Werthaltungen anhand konkreter Erfahrungen an ECO-Schools (ÖKO-Schulen) in 13 Ländern.

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Weiterführende Links

Geändert am 21.03.2014

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