Internationale Studien zeigen, dass
Gesundheit und Schulleistungen gehen parallel. Gesündere Schülerinnen und Schüler bringen bessere Schulleistungen. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler verhalten sich gesünder. Gezielte Interventionen führen zu einer verbesserten Stress- und Problembewältigung bei Lehrpersonen und in der Folge zu einer längerfristig befriedigenderen und gesundheitlich weniger belastenden Arbeitshaltung.
Was ist schulische Gesundheitsförderung?
Gesundheitsförderung ist ein Prozess, der für gesundheitliche Zusammenhänge sensibilisiert und dadurch allen Beteiligten Möglichkeiten eröffnet, bewusst zur Erhaltung der Gesundheit beizutragen. Anders als in der Prävention, die auf die Vermeidung von Risiken zielt, will Gesundheitsförderung Menschen körperlich, psychisch und sozial stärken, um die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen zu verringern und um einen anderen Umgang mit bestehenden Gesundheitsrisiken (z.B. Stress) zu ermöglichen.(WHO 1986)
Schule beeinflusst die Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern z.B. über das soziale Klima, über die Gestaltung von Klassen- und Arbeitszimmern und gleichermaßen über die Qualität der Beleuchtung, die Ergonomie der Möbel sowie über die Pausengestaltung und Ernährungsangebote. Schule wirkt sich also auf die körperliche, psychische und soziale Gesundheit aller Menschen aus, die sich in ihr aufhalten.
Hauptziele schulischer Gesundheitsförderung sind:
Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur hat am 4.März 1997, mit GZ 27.909/15-V/3/96, Rundschreiben Nr, 7/1997, den Grundsatzerlass veröffentlicht, der die Aufgaben, Zielsetzungen und Grundlagen der Gesundheitsförderung in Schulen und deren Umsetzung beschreibt.
Informationen erhalten Sie bei:
Dr. Elisabeth Wilkens
elisabeth.wilkens@bmukk.gv.at
Christine Utrata
christine.utrata@bmukk.gv.at
Österreichisches Netzwerk - Gesundheitsfördernde
Schulen
Grundsatzerlass (pdf, 235 KB)
Geändert am 27.11.2007