Palais Starhemberg
(Foto: Silvia Chaouech)
Bildungsrundgang im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Repräsentationsräume im Palais
Starhemberg
1014 Wien, Minoritenplatz 5, 1. Stock
Am Nationalfeiertag, 26. Oktober 2008 wird es im Palais Starhemberg, dem Sitz des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur sowie des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung wieder einen Tag der offenen Tür als Bildungsrundgang geben.
Ein Besuch bei Bundesministerin Dr. Claudia Schmied
Die BesucherInnen haben die Möglichkeit, das Büro der Ministerin kennenzulernen. SchülerInnen fotografieren die
BesucherInnen mit Bundesministerin Dr. Schmied. Die Fotos können gleich mitgenommen werden.
Foto: BMUKK
Kunst macht Schule
Bundesministerin Dr. Claudia Schmied setzt mit „Kunst macht Schule“ eine österreichweite Initiative zur Vertiefung der kulturellen Bildung an Schulen. Sie lädt Kunst- und Kulturinstitutionen, sowie Künstlerinnen und Künstler ein, in einen nachhaltigen Dialog mit (jungen) Menschen über Kunst und Kultur zu treten. Die Arbeiten im Stiegenaufgang stammen aus "Projekt Europa“, einem österreichweiten Bewerb zur künstlerisch-kreativen Auseinandersetzung mit europarelevanten Themen.
Seit November 2007 finden im Rahmen der Demokratie-Initiative vielfältige Aktivitäten statt: Die Sensibilisierungskampagne für Jugendliche setzt auf Dialog - im persönlichen Gespräch (DemokraTISCH, DemoLAB, DemoDATING u.v.m.) oder auf www.entscheidend-bist-du.at. Zudem wurden viele Aktivitäten für mehr und bessere Politische Bildung gesetzt - die wichtigsten Ergebnisse werden am Büchertisch und an den Computerstationen präsentiert - u.a. Unterlagen für den Unterricht, PoliPedia, www.politische-bildung.at oder www.aktivwerden.at.
10:00-12:00
Politik nah zu den Menschen bringen: DemokraTISCH
12:00-12:30
Kurz-DemoDATING mit Bundesministerin Dr. Claudia Schmied
12:30-13:00
Kurz-DemoDATING mit Bundesminister Dr. Johannes Hahn
Stimmen der Wissenschaft:
14:00-14:30
Kurz-DemoLAB zu Politik,
Demokratie und Jugend mit Dr. Peter Filzmaier
15:00-15:30
Kurz-DemoLAB zu e-Voting mit
Dr. Robert Krimmer
Das Bundesdenkmalamt - eine Dienststelle des BMUKK - ist die Fachinstanz, die im öffentlichen Interesse und im gesetzlichen Auftrag das kulturelle Erbe Österreichs erhält, schützt, pflegt und erforscht. Wir stellen unser „Know-how“, das wir in mehr als 150 Jahren in den Bereichen Denkmalpflege, Denkmalforschung und Restaurierungstechnologie erworben haben, der Öffentlichkeit zur Verfügung. In einer kleinen Ausstellung werden einige wertvolle Exponate präsentiert, die den Werkstätten des Bundesdenkmalamts übergeben und dort sorgfältig konserviert wurden. Highlights sind unter anderem eine spätgotische österreichische Tafelmalerei, ein römisches Freskofragment, ein eindrucksvolles Glasmosaik sowie ein geschliffener böhmischer Spiegel aus dem 18. Jahrhundert.
Palais Starhemberg
Der Audienzsaal in der Beletage
Das markante Palais am Minoritenplatz mit seiner einzigartigen frühbarocken Fassade wurde zwischen 1661 und 1667 errichtet und diente bis 1814 als Stadtpalais der Familie Starhemberg. Nachdem der Eigentümer mehrmals gewechselt hatte, u. a. befand sich das Gebäude im Besitz der „Privilegierten Österreichischen Staatseisenbahngesellschaft“, wurde das Palais 1871 schließlich vom Staat angekauft und dem damaligen Ministerium für Kultus und Unterricht übertragen. 99 Jahre nach dem Einzug des Unterrichtsministeriums erhielt das 1970 neu geschaffene Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung ebenfalls das Palais Starhemberg als Amtssitz zugewiesen. Da das Palais im Laufe der Zeit für zwei Ministerien zu wenig Platz bot, wurden einige Abteilungen in Gebäuden in der Umgebung untergebracht. Mehrere Umbauten und Restaurierungsarbeiten in den vergangenen 200 Jahren haben dem Gebäude immer wieder ein neues Aussehen und Gepräge gegeben. Von der ursprünglichen frühbarocken Ausstattung ist nur noch die kunstvolle Fassade des Palais vorhanden. Die Repräsentationsräumlichkeiten der Beletage wurden zuletzt 1820 einer einschneidenden Veränderung unterzogen, so dass sie heute im Stil des Empire erscheinen. Jedes Bauwerk besitzt seine Geschichte. Am Beispiel des über 300 Jahre alten Palais Starhemberg erleben wir eine Funktionsveränderung des Hauses vom barocken aristokratischen Repräsentationsbau zum Verwaltungsgebäude eines Ministeriums. Trotz aller Veränderungen am Baukörper, in der Ausstattung und in der Nutzung strahlt das Palais, insbesondere sein repräsentatives Stockwerk, jene gediegene und von Kontinuität getragene Atmosphäre aus, die man bei modernen Gebäuden oftmals vermisst.
Detailliertes Programm (pdf, 1006 KB)
Geändert am 16.10.2008